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Das Scheibchen kam zusammen mit elf weiteren kleinen Rundscheiben "meist aus Thun und dem Simmental" 1894 ins Bernische Historische Museum (von Rodt 1892. S. 129). Seine genauere Herkunft ist unbekannt. Die Grösse der Rundel entspricht annähernd dem Format einer Butze. Das Glasgemälde war daher sicher mit anderen Rundscheiben in eine solche Butzenverglasung integriert.
Die Ueltschi (Ültschi) stammen aus Erlenbach im Simmental (Frutigen-Niedersimmental).
Dem Weibel Hans Ültschi von Erlenbach und seiner Frau Maria Elisabeth Schöni wurde am 19… Plus
Das Scheibchen kam zusammen mit elf weiteren kleinen Rundscheiben "meist aus Thun und dem Simmental" 1894 ins Bernische Historische Museum (von Rodt 1892. S. 129). Seine genauere Herkunft ist unbekannt. Die Grösse der Rundel entspricht annähernd dem Format einer Butze. Das Glasgemälde war daher sicher mit anderen Rundscheiben in eine solche Butzenverglasung integriert.
Die Ueltschi (Ültschi) stammen aus Erlenbach im Simmental (Frutigen-Niedersimmental).
Dem Weibel Hans Ültschi von Erlenbach und seiner Frau Maria Elisabeth Schöni wurde am 19. März 1675 ein Sohn namens Hans getauft (StAB K Erlenbach 2 Taufrodel 1670–1750, p. 20) Der Kirchmeier Jakob Bühler war Taufpate (s.u.).
Die vorliegende Scheibe ist sicher ein Werk des gleichen unbekannten Glasmalers, der auch die von Christen Flogerzi aus Diemtigen (BHM Bern, Inv. 1929.8) und Jakob Bühler aus Erlenbach (Saanen, Museum) 1673 gestifteten runden Willkommscheiben geschaffen hat. Die stilistisch und motivisch stark verwandten Glasgemälde dürften aus dem gleichen Stiftungszusammenhang stammen. Ob ihr ursprünglicher Bestimmungsort in Erlenbach oder eher in Diemtigen zu suchen wäre, bleibt allerdings offen.
Moins Datation
1673
Commanditaire / Donateur·trice
Localisation d'origine
Lieu de production
Propriétaire
Seit 1894 im Bernisches Historisches Museum Bern
Propriétaire précédent·e
Bis 1894 Kunstmuseum Bern
Numéro d'inventaire
BHM 1929.10