Image commandée

BS_10: Abendmahl
(BS_Basel_Antoniuskirche_BS_10)

Coordonnées

Prière de compléter le champ "Prénom".
Prière de compléter le champ "Nom".
Prière de compléter le champ "E-Mail".
Votre adresse e-mail n'est pas valide.

Veuillez s’il vous plaît indiquer autant d’informations que possible (titre de la publication, base de données, éditeur, nombre d’exemplaires, année de parution, etc.)

Le Vitrocentre Romont ne peut mettre à votre disposition que ses propres images. Nous ne pouvons malheureusement pas vous fournir des images de tiers. Si votre commande concerne des photographies de tiers, nous vous enverrons volontiers l'adresse de contact où vous pourrez obtenir les images.

Les données personnelles que vous avez indiquées dans ce formulaire sont utilisées par le Vitrocentre Romont exclusivement pour le traitement de votre commande d'images. La correspondance relative à la commande est archivée à des fins de traçabilité interne. Les données ne seront utilisées à aucune autre fin que celles énumérées ici, ni transmises à des tiers. En envoyant un formulaire de commande, vous acceptez tacitement cette utilisation de vos données personnelles.

Pour toute question complémentaire, veuillez contacter info@vitrosearch.ch.

Titre

Abendmahl

Type d'objet
Dimensions
1380 x 480 cm; 330 x 235 cm (Figurenfeld)
Artiste
Atelier
Datation
1929
Lieu
Emplacement
o III
Projet de recherche
Auteur·e et date de la notice
Astrid Kaiser 2017; Christina Snopko 2026

Iconographie

Description

Die figürlichen Felder zeigen das Abendmahl. In der Mitte steht der rot gekleidete Jesus hinter einem bedeckten Tisch und hält die Hostie und den Kelch. Zu seiner rechten Seite hat ein bärtiger Apostel die Hände zum Gebet gefaltet. Zu seiner linken sind drei Apostel dargestellt. Der erste, Johannes der Evangelist, ist grün gekleidet und neigt sich mit vor der Brust gekreuzten Armen zu Christus hin. Die ornamentale Rahmenverglasung (7/8 der Gesamtoberfläche) zeigt eine geometrische Komposition aus vorwiegend violetten und roten Gläsern, durchbrochen von einigen blauen, gelben und weissen Gläsern.

Code Iconclass
73D2 · l'épisode de la Cène
Mot-clés Iconclass
Inscription

d.d. a. 1929 / E. u. St. / WERZINGER-Bohny (unten rechts der figürlichen Felder)
Glas von den / Farbenglaswerken / F. v. Poschinger / Buchenau Bayern (ganz unten in den ornamentalen Feldern)

Signature

H. Stocker (unten links der figürlichen Felder)
Glasmalerei K. Eichin // J. Lipps R. Lehmann. Reif (unten der figürlichen Felder)

Matériaux, technique et état de conservation

Matériaux

Glas, Blei, Schwarzlot

Technique

Bleiverglasung, Antikglas, Schwarzlot. Ursprüngliche Korrekturen mit Ölfarben (Christ, 1991, S. 130).

Etat de conservation et restaurations

Alle Fenster der Antoniuskirche wurden anlässlich der globalen Renovationsarbeiten des Baues, die zwischen 1981 und 1991 stattfanden, ausgebaut und gereinigt. Die Verbleiung wurde vollkommen ersetzt, weil sie viele Risse vorwies; gesprungene Gläser wurden geklebt; ursprüngliche Korrekturen in Ölfarbe wurden, wenn nötig, mit Paraloid gefestigt (Christ, 1991, S. 130). Die Inschrift "Glasmalerei K. Eichin" und die Namen J. Lipps, R. Lehmann und Reif, die unten links der figürlichen Felder stehen, verweisen höchstwahrscheinlich auf die Glasmaler, die einmal bei diesem Fenster Restaurierungsarbeiten durchgeführt haben.

Historique de l'oeuvre

Recherche

Das Fenster befindet sich auf der Epistelseite der Kirche (Ostwand, gegen die Kannenfeldstrasse) und ist das vierte rechts vom Eingang. Ihm gegenüber ist an der Westwand die Darstellung der Antoniusmesse von Otto Staiger angebracht. Die figürlichen Felder stellen das Abendmahl nach Matthäus 26:26–29 dar.

Im Rahmen der Arbeit an den Fenstern der Antoniuskirche ist das Probefeld (VMR_90) von Staiger entstanden, sehr wahrscheinlich als 1926 von beiden Künstlern ein ausgeführtes Teilstück eines Figurenfeldes zusammen mit den Entwürfen verlangt wurde.
Die Existenz eines weiteren Glasbildes aus dem Zusammenhang mit der Antoniuskirche wird durch einen Brief von Hans Jaeger an Pierre Fasel vom 7.12.1982 (Archiv des Vitromusée Romont) belegt: Die Glasmalerei von Stocker, gemäss Jaeger im Basler Privatbesitz, stammt aus der Antoniuskirche und zeigt einen Christuskopf. Es war auf Wunsch des Bischofs ausgewechselt worden.

Der 1926 schweizweit ausgeschriebene Wettbewerb mit dem Pariser Maurice Denis in der Jury stellte einen erstaunlichen Vorgang nach dem Wagnis des Kirchenbaus dar. Das Unterfangen der Verglasung dauerte insgesamt mehr als vier Jahre – vom Ausschreibungsbeginn am 2. März 1926, über den Eingabetermin des Wettbewerbs am 15. Juni 1926 bis zur Installation des letzten Glasgemäldes im Juni 1930 (Christ, 1991, S. 89; Anselmetti, 1983a, S. 39–40). Im Anschluss an den Wettbewerb setzte eine langwierige Phase der Entwurfsfindung und -überarbeitung ein, in der die beteiligten Gremien – namentlich die Baukommission sowie Vertreter der Diözese und der römisch-katholischen Kirche – die Konzeptionen von Staiger und Stocker wiederholt kritisch hinterfragten und weitreichende Korrekturen einforderten. Die beiden Künstler konnten während dieser nicht immer einfachen Zeit auf die Unterstützung von wichtigen Persönlichkeiten wie Robert Hess und dem Architekten Karl Moser zählen.
Die insgesamt zwölf monumentalen Glasgemälde, elf figürliche und ein abstraktes, stehen exemplarisch für die Moderne und gelten heute als Schlüsselwerke der Glasmalerei des 20. Jahrhunderts.

Erwähnt in:
Schmidt, 1927, S. 161–162 (Abb. der Entwürfe S. 136–137).
Hess, 1928/1929, S. 75–83.
Hess, 1944, S. 74 (Abb. S. 74, 75).
Anselmetti, 1983a.
Anselmetti, 1983b, S. 355–358.
Christ et al., 1991.
Huber, 1993, S. 504–506 (Abb. 505).
Möhle, 2025, S. 360 (Abb. 487).

Datation
1929
Commanditaire / Donateur·trice

E. und St. Werzinger-Bohny

Lieu de production

Provenance

Propriétaire

Römisch-katholische Pfarrei St. Anton, Basel

Bibliographie et sources

Bibliographie

Anselmetti, R. (1983a). Die Glasfenster der Antoniuskirche in Basel [Lizentiatsarbeit]. Universität Basel.

Anselmetti, R. (1983b). Die Glasfenster der Antoniuskirche in Basel. Unsere Kunstdenkmäler: Mitteilungsblatt für Mitglieder der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, 34(3), 355–358.

Christ, D., Doppler, T., Ganter, T., Huber, D., Ristic, V., Strebel, E. & Wyss, A. (1991). Die Antoniuskirche in Basel. Basel: Birkhäuser Verlag.

Hess, R. (1928/1929). Die Glasmalereien der neuen Antoniuskirche in Basel. Jahrbuch des Verbandes der Renaissance-Gesellschaften, 7, 75–83.

Hess, R. (1944). Neue Glasmalerei in der Schweiz. Das Werk. Architektur und Kunst, 31(3), 69–77. http://doi.org/10.5169/seals-24985.

Huber, D. (1993). Die Antoniuskriche in Basel. Unsere Kunstdenkmäler: Mitteilungsblatt für die Mitglieder der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, 44(4), 504–507. Doi: http://doi.org/10.5169/seals-393946.

Möhle, M. (2025). Das Stadtdenkmal Basel. Bern: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte.

Schmidt, G. (1927) Die Antoniuskirche in Basel: Architekten Karl Moser (Zürich), und G. Doppler & Sohn. Das Werk. Architektur und Kunst, 14(5), 131–138 u. 161–162. http://doi.org/10.5169/seals-86268.

Informations sur l'image

Nom de l'image
BS_Basel_Antoniuskirche_BS_10
Crédits photographiques
© Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt (Foto: Erik Schmidt, Basel)
Date de la photographie
1988
Copyright
© Rechteinhaber; © Römische Katholische Kirche Basel-Stadt und Pfarrei St. Anton

Proposition de citation

Kaiser, A., & Snopko, C. (actualisé) (2026). Abendmahl. Dans Vitrosearch. Consulté le 17 février 2026 de https://vitrosearch.ch/objects/2505207.

Informations sur l’enregistrement

Numéro de référence
BS_10