Nom

Kirche Würzbrunnen

Adresse
Würzbrunnen 295
3538 Röthenbach
Hiérarchie géographique
Coordonnées (WGS 84)
Auteur et date de la notice
Rolf Hasler 2016
Informations sur le bâtiment / l'institution
Die Kirche Würzbrunnen in der Emmentaler Gemeinde Röthenbach wird erstmals in einem Brief von Papst Eugen III. im Jahre 1148 erwähnt. Im 12. Jahrhundert gehörte sie dem Cluniazenserpriorat Rüeggisberg. Vor der Reformation war die St. Stephan geweihte Klosterkirche ein vielbesuchter Wallfahrtsort. Zusammen mit Rüeggisberg wurde sie 1484 dem Chorherrenstift des Berner St. Vinzenzenmünsters inkorporiert und bei der Reformation gelangte sie schliesslich in den Besitz Berns. Das Schiff und der Chor waren wohl bis Ende des 15. Jahrhunderts durch einen Chorbogen getrennt, da die Kämpfersteine erhalten sind. Seither sind die Räume durch eine mit Zierbrett geteilte kostbare spätgotische Bretterdecke geschlossen. An der Nordwand befinden sich Reste eines freskierten Apostelzyklus aus dem Ende des 15. Jahrhunderts (Schaetzle 1966). Nach einem Brand Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Gotteshaus umgebaut und neu ausgestattet. Weitere Renovationen fanden in den Jahren 1727 und um 1780 statt. Von 1961–1964 erfuhr die Kirche eine Gesamtsanierung.
Bibliographie
Alfred Schaetzle, Kirche Würzbrunnen (Schweizerische Kunstführer), Bern 1966.
1 Objet
Titre

Artiste
Atelier
Datation
Type d'objet
Lieu

Figurenscheibe Stand Bern mit hl. Vinzenz

um 1520
Vitrail
Kirche Würzbrunnen, Röthenbach
Version 0.9.8.1