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PSV_251: Rückenansicht: Der hl. Martin seinen Mantel teilend
(FR_Romont_VMR_PSV_251_V_01)

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Title

Der hl. Martin seinen Mantel teilend

Type of Object
Dimensions
33.8 x 26.1 cm (mit Rahmen); 26.8 x 18.7 x 0.16 cm (Glastafel)

Iconography

Description

Sich auf seinem Apfelschimmel rückwärts wendend teilt der hl. Martin vor hellblauem gleichtonigem Grund seinen roten Mantel. Der nur mit einem roten Lendentuch bedeckte und mit der Krücke als Krüppel gekennzeichnete Bettler sitzt auf einer Grasfläche und wendet sich dem Ritter zu, um den abgeschnittenen Teil des Mantels in Empfang zu nehmen. Keine originale Unterlage. Schwarzer Originalrahmen aus flacher Tannenleiste mit typischem Buchers/Sandl-Profil, Ecken auf Gehrung geschnitten mit Keilverbindung; Drahtschlaufe als Aufhänger. Das Rückseitenbrett aus 0,12 cm dickem Tannenholz, mit Holzkeilchen gehalten. Glatte Glastafel mit wenigen parallelen spitz-spindelförmigen, kleinen bis mittelgrossen (ca. 1 cm langen) Gasblasen, eine sehr grosse über dem Pferdeschwanz; keine Ascherückstände erkennbar; die Glasoberfläche mit schwachen Spuren des Glättholzes. Ränder geschnitten, Ecken spitz.

Iconclass Code
11H(MARTIN)41 · St. Martin divides his cloak (i.e. the charity of St. Martin): he is usually shown on horseback, cutting his cloak with his sword, or putting part of the cloak round the shoulders of a beggar who kneels beside him
Iconclass Keywords
Inscription

Keine

Signature

Keine

Technique / State

State of Conservation and Restorations

Farbablösungen in den dunklen Partien. Als Unterlage neuer schwarzer Karton.

Technique

Konturen- und Rückwärtsmalerei mit opaken Farben, Maltechnik A, Goldradierung (Technik K) für den Helm.

History

Research

Das bei vereinfachtem Riss in zeichenhaft knapper Formulierung und kräftiger Farbgebung gestaltete Andachtsbild PSV_250 (Pendant zu Inv.-Nr. RY 300) weist mit dem einheitlich blauen Grund, den rotkonturierten Inkarnaten und der goldumrandeten Kleidung die deutlichen Merkmale der Schule von Buchers/Sandl auf. Die Region an der oberösterreichisch-böhmischen Grenze, insbesondere Buchers und Sandl, war anfangs des 19. Jahrhunderts ein wichtiges Produktionszentrum für die volkstümliche Hinterglasmalerei. Es ist mit opaken Farben in fast reiner Rückwärtsmalerei gestaltet, indem vom Vorder- in den Hintergrund gemalt wurde. Die Ansicht der sonst verborgenen Rückseite zeigt, wie sich neben der spärlichen Verwendung von Muschel- und Blattmetall die Farben in schnell gesetztem Auftrag überlappen und die vorangehende Farbschicht verdecken.

Dating
Um 1820
Period
1810 – 1830
Date of Receipt
2000
Donator / Vendor

R.+F. Ryser (Schenker)

Place of Manufacture
Owner

Vitrocentre Romont

Previous Owner

R.+F. Ryser (1967)

Inventory Number
RY 301

Bibliography and Sources

Literature

Glanzlichter – Die Kunst der Hinterglasmalerei / Reflets enchanteurs – L'art de la peinture sous verre. Romont, Zug, Bern 2000. S. 40/41, 43, Kat.-Nr. 16.

Jolidon, Yves und Frieder Ryser. Hinterglasmalerei. Eine Einführung mit Beispielen des Vitromusée Romont. Romont 2006. S. 14/15, Abb. 10/11 (seitenverkehrte Abbildungen; in engl. Ausgabe korrekt).

Exhibitions

18.5.–5.11.2000: "Reflets enchanteurs – L'art de la peinture sous verre / Glanzlichter – Die Kunst der Hinterglasmalerei". Romont, Schweizerisches Museum für Glasmalerei. 26.11.2000–3.6.2001: "Glanzlichter – Die Kunst der Hinterglasmalerei". Zug, Museum in der Burg Zug.

Image Information

Name of Image
FR_Romont_VMR_PSV_251_V_01
Credits
© Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Fribourg)
Date
2016

Inventory

Reference Number
PSV_251
Author and Date of Entry
Yves Jolidon 10.08.2011; Elisa Ambrosio 2016

Linked Objects and Images

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Der hl. Georg
Version 1.3.1 Objects | Artists | Studios | Buildings / Institutions | Iconclass Codes