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PSV_250: Der hl. Georg
(FR_Romont_VMR_PSV_250_01)

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Title

Der hl. Georg

Type of Object
Dimensions
34.2 x 25.9 cm (mit Rahmen); 26.8 x 18.7 x 0.16 cm (Glastafel)

Iconography

Description

Das Pendant-Gemälde zum hl. Martin (Inv.-Nr. RY 301) zeigt vor blauem Grund den hl. Georg, der auf seinem aufspringenden Apfelschimmel dem braunen Drachen auf grüner Grasfläche die goldene Lanze in den Rachen stösst. Schwarzer Originalrahmen aus flacher Tannenleiste mit typischem Buchers/Sandl-Profil, Ecken auf Gehrung geschnitten mit Keilverbindung; Drahtschlaufe als Aufhänger. Das Rückseitenbrett aus 0,12 cm dickem Tannenholz, mit Holzkeilchen gehalten. Keine originale Unterlage. Glatte Glastafel mit wenigen parallelen spitz-spindelförmigen, kleinen bis mittelgrossen (ca. 1 cm langen) Gasblasen; keine Ascherückstände erkennbar; die Glasoberfläche mit schwachen Spuren des Glättholzes. Ränder geschnitten, Ecken spitz.

Iconclass Code
11H(GEORGE) · the warrior martyr George (Georgius); possible attributes: banner (red cross on white field), (red) cross, dragon, (white) horse, broken lance, shield (with cross), sword
Iconclass Keywords
Inscription

Keine

Signature

Keine

Technique / State

State of Conservation and Restorations

Farbablösungen in den dunklen Partien. Als Unterlage neuer schwarzer Karton.

Technique

Konturen- und Rückwärtsmalerei mit opaken Farben, Maltechnik A, Goldradierung (Technik K) für den Helm. In der volkstümlichen Hinterglasmalerei sind Konturenmalerei mit schichtenweisem deckendem Farbauftrag in Rückwärtsmalerei die Regel.

History

Research

Das als Massenware gefertigte qualitätvolle Bild weist in der recht feinen Ausführung und Verwendung von goldfarbenen Details die gleichen Merkmale auf wie das Pendant des hl. Martin PSV_251, auf das es kompositionell Bezug nimmt, indem die jeweilige Bewegungsrichtung von Pferd und Reiter gegenläufig gestaltet wurde. Reitergestalten sind im Bild-Repertoire Sandls ein beliebtes Motiv, bei dem die meist weissen Pferde hier wie im Pendant des hl. Martin der Sammlung R.+F. Ryser (Inv.-Nr. RY 301) elegant in Szene gesetzt werden können. Man darf für die Verwendung der beiden Hinterglasbilder mit zwei Ritterheiligen im Herrgottswinkel einen Besitzer vermuten, dem Pferde in seinem Berufsleben wichtig waren. Die in alter Zeit am Rahmen mit Klammern vorgenommene Reparatur weist auf den Stellenwert hin, den das Bild in seiner Wohnung eingenommen haben muss. Besonders in Oberösterreich (Sandl) und Südböhmen (Buchers) erobert sich die volkstümliche Hinterglasmalerei ab dem 19. Jahrhundert einen nicht unbedeutenden Marktanteil mit hohen Stückzahlen.

Dating
Um 1820
Period
1810 – 1830
Date of Receipt
2000
Donator / Vendor

R.+F. Ryser (Schenker)

Place of Manufacture
Owner

Vitrocentre Romont

Previous Owner

R.+F. Ryser (1967)

Inventory Number
RY 300

Bibliography and Sources

Literature

Glanzlichter – Die Kunst der Hinterglasmalerei / Reflets enchanteurs – L'art de la peinture sous verre. Romont, Zug, Bern 2000. S. 42/43, Kat.-Nr. 17.

Exhibitions

18.5.–5.11.2000: "Reflets enchanteurs – L'art de la peinture sous verre / Glanzlichter – Die Kunst der Hinterglasmalerei". Romont, Schweizerisches Museum für Glasmalerei. 26.11.2000–3.6.2001: "Glanzlichter – Die Kunst der Hinterglasmalerei". Zug, Museum in der Burg Zug.

Image Information

Name of Image
FR_Romont_VMR_PSV_250_01
Credits
© Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Fribourg)
Date
2016

Inventory

Reference Number
PSV_250
Author and Date of Entry
Yves Jolidon 10.08.2011; Elisa Ambrosio 2016

Linked Objects and Images

Linked Objects
Der hl. Martin seinen Mantel teilend
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