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BS_23: Standesscheibe Zug
(BS_Basel_HMB_BS_23)

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Titel

Standesscheibe Zug

Art des Objekts
Künstler*in / Hersteller*in
Datierung
1500/01

Ikonografie

Beschreibung

Vor rotem Damastgrund stehen auf Fliesenboden zwei Krieger als Schildhalter des vom bekrönten Reichsschild überhöhten Zuger Wappens. Sie tragen ein Federbarett und halten je eine Zuger Fahne, wobei die linke den Stadtheiligen Oswald zeigt. Ein gotischer, leicht spitz zulaufender Bogen bildet die Rahmung. In den Bogenzwickeln erscheinen zwei keulenschwingende wilde Männer.

Iconclass Code
25F33(EAGLE)(+12) · Greifvögel: Adler (+ Wappentiere)
31A44411 · Wilder Mann
44A1 · Wappen (als Staatssymbol etc.)
44A311 · Standartenträger, Fahnenträger
46A122(ZUG) · Wappenschild, heraldisches Symbol (ZUG)
Iconclass Stichworte
Heraldik

Wappen Stand Zug: In Silber blauer Balken. Reichswappen: In Gold schwarzer goldnimbierter Doppeladler.

Inschrift

keine

Signatur

keine

Technik / Zustand

Erhaltungszustand und Restaurierungen

Neu ist die Basis des linken Dienstes, die Partie zwischen den Beinen des linken Schildhalters (Boden, Fransen, Damast). Wenige Sprünge und Sprungbleie.

Restaurierungen
1991 Hans-René Jäger: Neuverbleiung (Nachweisakten Historisches Museum Basel)

Technik

Farbloses und farbiges Glas, rotes und blaues Überfangglas mit vorderseitigem Ausschliff, Bemalung mit Schwarzlot und Silbergelb.

Entstehungsgeschichte

Forschung

Die Standesscheibe von Zug gehört zu jenem einheitlich konzipierten Wappenscheibenzyklus, der im Jahre 1500 auf Ersuchen des Badener Stadtrates von den zehn eidgenössischen Ständen in den Tagsatzungssaal zu Baden (Kanton Aargau) gestiftet wurde und vollständig erhalten ist. Der Auftrag sämtlicher Orte zu diesem gemeinsamen Werk ging an den bedeutenden Zürcher Glasmaler Lukas Zeiner. Die Badener Scheibenserie ist ein frühes Beispiel für die in der Schweiz seit dem 15. Jahrhundert verbreitete Sitte der Fenster- und Wappenschenkungen als Ausdruck politischer Einigkeit… Mehr

Datierung
1500/01
Zeitraum
1500 – 1501
Ursprünglicher Standort
Rathaus, Baden · Tagsatzungssaal
Herstellungsort
Vorbesitzer*in

Bis 1812 Rathaus Baden · Seit 1812 Hans Conrad Escher vom Luchs, Zürich · Seit ca. 1821 Chartreuse (Hilterfingen), bis 1831 unter Niklaus Friedrich von Mülinen und danach bis 1863 unter Rudolf Emil Adolf de Rougemont bzw. dessen Gattin Adele von Bonstetten · Seit 1863 Albert von Parpart und Adele von Bonstetten, Schloss Hünegg (Hilterfingen) · 1864/65 Ankauf aus der Hünegg durch Antiquar Mende, Basel · 1865 Ankauf von Antiquar Mende durch die Mittelalterliche Sammlung Basel · 1865–1871 in der St. Nikolaus-Kapelle des Basler Münsters · Seit 1871 Historisches Museum Basel (Nachweisakten HMB)

Inventarnummer
1870.1272.

Bibliografie und Quellen

Literatur

Bergmann, U. (2004). Die Zuger Glasmalerei des 16. bis 18. Jahrhunderts. Corpus Vitrearum Schweiz, Reihe Neuzeit, Bd. 4. Bern: Benteli.

Boerlin, P. H. (1976). Leonhard Thurneysser als Auftraggeber. Kunst im Dienste der Selbstdarstellung zwischen Humanismus und Barock. Basel/Stuttgart: Birkhäuser.

Boesch, P. (1955). Die Schweizer Glasmalerei. Schweizer Kunst Bd. 6. Basel: Birkhäuser Verlag.

Burckhardt-Finsler, A. (1895). Das grosse Spiesshofzimmer im Historischen Museum zu Basel. In Verein für das Historische Museum und für Erhaltung Baslerischer Altertümer… Mehr

Weiteres Bildmaterial

Schweizerisches Nationalmuseum Zürich, Foto 15640 · Historisches Museum Basel (Nachweisakten)

Ausstellungen

Zürich 1351–1951. [Ausstellung] Kunsthaus Zürich Juni–August 1951
Niklaus Manuel Deutsch, Kunstmuseum Bern , 22.9.–2.12.1979
Zeichen der Freiheit, Bernisches Historisches Museum / Kunstmuseum Bern, 1.6.–15.9.1991
Gesichter einer Kriegsgeschichte. 1515 Marignano, Schweizerisches Nationalmuseum Zürich, 27. März bis 28. Juni 2015

Bildinformationen

Name des Bildes
BS_Basel_HMB_BS_23
Fotonachweise
© Historisches Museum Basel, Maurice Babey
Link zum Originalfoto

Inventar

Referenznummer
BS_23
Autor*in und Datum des Eintrags
Rolf Hasler 2023; Sarah Keller 2024