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TG_280: Bildscheibe Benediktinerinnenkonvent Münsterlingen mit Szenen aus der Tobias-Geschichte
(TG_Frauenfeld_HistMuseum_TG_280)

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Titel

Bildscheibe Benediktinerinnenkonvent Münsterlingen mit Szenen aus der Tobias-Geschichte

Art des Objekts
Künstler*in / Hersteller*in
Datierung
1563

Ikonografie

Beschreibung

Die zusammengeflickte Scheibe enthält in ihren Rahmenkompartimenten verschiedene Szenen aus der Geschichte von Tobias (Tobit), wie sie im gleichnamigen apokryphen Buch geschildert wird. Fragmente zweier derartiger Szenen finden sich gleichfalls im Zentrum. Als Teil des originalen Mittelbildes anzusprechen sind vielleicht die Gläser, die den durch einen Engel zusammengeschnürten Dämon Asmodis zeigen, den Tobias zuvor durch Verbrennen von Fischherz und -leber gebannt hatte. Die Gläser darüber hingegen dürften aus einer anderen der Tobias-Geschichte gewidmeten Scheibe stammen… Mehr

Iconclass Code
46A122(DEGEN) · Wappenschild, heraldisches Symbol (DEGEN)
46A122(EICHHORN) · Wappenschild, heraldisches Symbol (EICHHORN)
46A122(GUTENBERG VON) · Wappenschild, heraldisches Symbol (GUTENBERG VON)
46A122(MÖRIKOFER) · Wappenschild, heraldisches Symbol (MÖRIKOFER)
46A122(SCHMID) · Wappenschild, heraldisches Symbol (SCHMID)
46A122(SCHREIBER) · Wappenschild, heraldisches Symbol (SCHREIBER)
71T · das Buch Tobit
71T64 · die Hochzeitsnacht von Tobias und Sara
71T6421 · der Engel fesselt Asmodeus
Iconclass Stichworte
Heraldik

Wappen Mörikofer, Anna: In Gold silbern gekleideter “Mohrenrumpf” mit silberner Stirnbinde.Wappen Gutenberg, Elisabeth von: In Silber zwei gekreuzte, blaue Turnierkolben mit silbernen Griffen.Wappen Degen, Dorothea: In Rot auf silbernem Dreiberg ein goldenes Antoniuskreuz, besetzt von zwei gekreuzten, silbernen Dolchen mit goldenem Griff und goldener Parierstange, beseitet von zwei sechsstrahligen goldenen Sternen.Wappen Schmid, Elisabeth: In Blau ein golden geschäfteter, silberner Hammer, beseitet von zwei goldenen Lilien.Wappen Büchler, Salome: In Blau auf grünem Dreiberg drei goldene Hochkreuze.Wappen Schreiber, Martha: Gespalten von Gold mit schwarzem, silbern bezungtem Adlerkopf und von Silber mit silberner, golden geschäfteter Armbrust.Wappen Eichhorn, Maria: In Gold ein sitzendes, natürliches Eichhörnchen mit Frucht in den PfotenWappen Gutenberg, Helena von: In Silber zwei gekreuzte, blaue Turnierkolben mit silbernen Griffen.

Inschrift

brierin vnd ain gem= / aier Confendt zů / müsterlingen · / 15 63
Anna [Mörik]offeri[n] / Elsbettha von gůttenberg / Dorothea degin / Eliβab[eta] schmidin 1563 / Sallome [Bü]chle[r] / Mar[th]a schreiberin / Marÿa Echorin (Eichhorn) / Elena von gůttenberg
AVE MARIA GRATIA ...DOMINS TECVM (auf Flickstück)

Signatur

keine

Technik / Zustand

Erhaltungszustand und Restaurierungen

Das Glasgemälde ist aus zahlreichen, teilweise stark zerbrochenen Gläsern zusammengesetzt, bei denen sich nicht durchwegs klar beantworten lässt, ob es sich um Originalteile davon oder um alte Flickstücke aus einer möglicherweise zugehörigen Scheibe handelt (dies betrifft insbesondere das zusammengeflickte Mittelbild). Die Gläser mit den sich auf Angehörige des Klosters Münsterlingen beziehenden Wappen und den kleinen Szenen aus der Tobias-Geschichte könnten aber zumindest mehrheitlich Originalteile sein, ebenso die diesen Konvent nennende grosse Inschriftenkartusche am unteren Rand… Mehr

Technik

Farbloses und farbiges Glas; rotes Überfangglas mit rückseitigem Ausschliff; Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb und blauer Schmelzfarbe.

Entstehungsgeschichte

Forschung

Nachdem die Reformation dazu geführt hatte, dass das Frauenkloster von Münsterlingen leer stand, stellten 1549 die im Thurgau regierenden fünf katholischen Orte das Klosterleben mit Benediktinerinnen aus Engelberg wieder her. Visitator war ab 1553 der Abt von Einsiedeln (Historisches Lexikon der Schweiz, 8/2009, S. 860f.). Sofern die Inschriften original sind, wurde die Scheibe 1563 gestiftet. Damals wirkte in Münsterlingen Magdalena Peter (1529–1613) aus Uri als Äbtissin. Sie hatte dieses Amt von 1554–1611 inne (Meyer-Marthaler, 1986, S… Mehr

Datierung
1563
Zeitraum
1563 – 1567
StifterIn

Münsterlingen, Konvent, Frauenkonvent · Mörikofer, Anna · Gutenberg, Elisabeth von · Degen, Dorothea · Schmid, Elisabeth · Schreiber, Martha · Eichhorn, Maria · Gutenberg, Helena von

Ursprünglicher Standort
Eigentümer*in

Seit 1992 Historisches Museum Thurgau

Vorbesitzer*in

1961 Herr H. Theurer, Zürich (laut Karteikarte “Münsterlingen”, Amt für Denkmalpflege Thurgau) · Bis 1988 Milo Rutishauser, Kreuzlingen · 1988 Galerie Kleiner, Aarau · 1992 Galerie Fischer, Luzern

Inventarnummer
T 8889

Bibliografie und Quellen

Literatur

Ammann, J., Studer, K. (Hrsg., 1990). 150 Jahre Münsterlingen. Das Thurgauische Kantonsspital und die Psychiatrische Klinik 1840–1990. Münsterlingen: Thurgauisches Kantonsspital und Psychiatrische Klinik.

Boesch, P. (1943). Die Glasgemälde aus dem Kloster Tänikon. In Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich (33/3).

Caviness, Madeline H. et al. (1985). Stained glass before 1700 in American collections: New England and New York (Corpus Vitrearum Checklist I). Studies in the history of art, Monograph series I, vol… Mehr

Bildinformationen

Name des Bildes
TG_Frauenfeld_HistMuseum_TG_280
Fotonachweise
© Vitrocentre Romont (photo : Yves Eigenmann, Francesco Ragusa, Fribourg)
Aufnahmedatum
2018
Copyright
© Historisches Museum Thurgau
Eigentümer*in

Seit 1992 Historisches Museum Thurgau

Inventar

Referenznummer
TG_280
Autor*in und Datum des Eintrags
Rolf Hasler 2020; Sarah Keller 2020

Weiteres Bildmaterial und verwandte Objekte

Zusätzliches Bildmaterial
Schema