Nom

Centralschweizerische Glasmalerei, Luzern

Variantes du nom
Centralschweizerische Glasmalerei Luzern Neustadt · Centralschweizerische Glasmalerei-Anstalt Luzern · Centralschweizerische Glasmalerei-Kunstanstalt A.G. Luzern (ab 1905) · Centralschweizerische Glasmalerei-Kunstanstalt Luzern H. Pfeifer (1891-1905) · Centralschweizerische Glasmalerei-Kunstanstalt Luzern H. Wengle (1905)
Dates d'activité
1891–1911
Auteur·e et date de la notice
Katrin Kaufmann 2020
Lieux avec objets
Informations sur l'atelier

1891 gründete der aus Ascherbach (Thüringen) stammende Glasmaler Hermann Pfeifer (* 15.7.1864 – † nach 1905) eine Firma für Glasmalerei, Bleiglaserei und Glasätzerei in Luzern (Inselistrasse 8). Aus den 1901 im Zuge des Wettbewerbs um die Fenster der katholischen Kirche in Emmishofen (Kreuzlingen) eingereichten Unterlagen geht hervor, dass er unterdessen Glasmalereien für ca. 30 Kirchen und Kapellen in der Zentralschweiz (Egolzwil, Escholzmatt, Ennetegg und Berg bei Affoltern, Hitzkirch, Littau, Menznau, Romoos, Ruswil, Schüpfheim, Triengen, Vitznau, Andermatt, Bauen, Merleschachen, Kerns, Lungern, Sarnen, Allenwinden und Zug) und in andere hauptsächlich deutschsprachige Ortschaften geliefert hatte (Aristau, Allschwil, Oberwil, Sissach, Basadingen, Somvix, Inden, Tramelan). Einzelne Auftraggeber hatte er zudem in Deutschland und New York. 1905 verkaufte Pfeifer seine Firma an den Unternehmer Hubert Wengle (1882 – † 1974 Orselina) aus Kreuzlingen, der sie noch im gleichen Jahr in eine Aktiengesellschaft umwandelte. Bis 1906 war Jean Hürlimann Direktor der A.G., Wengle war bis zur Liquidation 1907 Präsident des Verwaltungsrates. Die Firma erlosch 1911.