(Paul Heinrich) Rudolf (Melchior) von Reding-Biberegg war Jurist, Kantonsrichter, Oberstbrigadier und Ständerat aus Schwyz. Seine Frau war Bertha von Bonstetten (1864–1930), Adoptivtochter und einziges Kind von Gustav von Bonstetten und Mathilde de Rougemont. Nach dem Tod ihrer Adoptiveltern wurden sie und ihr Gatte in dessen Landsitz Eichbühl in Hilterfingen ansässig. 1906/07 zogen sie nach Schwyz ins Elternhaus des Rudolf von Reding, wobei sie dorthin die grosse Glasgemäldesammlung von Berthas Eltern aus dem Eichbühl mitnahmen. Rudolf von Reding selbst erweiterte diese Sammlung, indem er vor allem Wappenscheiben mit Bezug zu seiner Familie ankaufte (Auf der Maur & Wiget, 2010; Hasler, et al, 2020, S. 54–60; Hasler, 2023, Nr. 1, S. 42).
Auf der Maur, F.; Wiget, J. (2010). Reding, Rudolf von. Historisches Lexikon der Schweiz (HLS). https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/004659/2010-08-05/
Hasler, R. (2023). Die Glasgemälde der Sammlung. «Auf barbarische Weise verzettelt». Zur Kunstsammlung von Parpart-von Bonstetten. Berner Zeitschrift für Geschichte (BEZG), 85. Jahrgang, Nr. 1, S. 35–42.
Hasler, R., Landolt, O., Michel, A., von Reding, N. & Tomaschett, M. (2020). Formen der Selbstrepräsentation: Die Glasscheibensammlung im Reding-Haus an der Schmiedgasse in Schwyz. Schwyzer Hefte, 112. Schwyz: Verlag Schwyzer Hefte, S. 34–39.