Nom

Bossard, Johann Karl

Dates de naissance et de décès
1846 – 1914
Auteur·e et année de rédaction
Rolf Hasler 2023
Données biographiques

Bossard, der in Luzern ein europaweit bekanntes Gold- und Silberschmiede-Atelier betrieb, wurde auf den Namen «Carl Silvan» getauft, später jedoch «Johann Karl» genannt, weshalb er stets unter diesem Namen läuft. Über die Schweiz hinaus einen Namen machte er sich auch als Antiquitätenhändler. 1880 kaufte er in Luzern das Feer-Haus am Hirschenplatz, wo er seine Kunstsammlung unterbrachte. Diese bedeutende Sammlung, darunter knapp sechzig Glasgemälde und zwanzig Scheibenrisse, brachte er 1910 durch Hugo Helbing in Luzern zur Auktion. Als Kunsthändler hatte er es vielfach mit alten Wappenscheiben zu tun. Als im Oktober 1884 bei Heberle in Köln ein Teil der Kunstsammlung des Albert von Parpart und der Adelheid von Bonstetten aus der Hünegg versteigert wurde, erwarb er dort beispielsweise sieben Wappenscheiben für verschiedene Kunden wie Gustav von Bonstetten oder die Schweizerische Gesellschaft für die Erhaltung historischer Kunstdenkmäler. Auch an der Auktion der Sammlung Frédéric Aylé (Hotel Drouot, 1905) war er als Käufer zugegen (Catalogue, 1905. Exemplar in der Bibliothèque nationale de France, département Estampes et photographie, YD-1 (A, 1905-03-21)-4, mit handschriftlichen Angaben zu den Käufern).

Proposition de citation
Hasler, R. (2023). Bossard, Johann Karl. Dans Vitrosearch. Consulté le 9 juillet 2026 de https://vitrosearch.ch/persons/2711338.