Nom

Kreyenbühl, Alexander

Variantes du nom
Kreyennühl, Alexander Hans · Monogramm AXK
Dates de naissance et de décès
um 1540 – um 1571
Auteur·e et année de rédaction
Marion Gartenmeister 2020
Lieux avec objets
Données biographiques

Alexander Kreyenbühl stammte aus Meienberg im Kanton Aargau. 1551 und 1552 war er in Luzern als Glasmaler tätig. 1545 ist ein Alexander, Glasmaler, in den Hintersässenrodeln der Stadt Luzern nachgewiesen (Lehmann 1941, S. 110; Boesch 1955, S. 37). Er wohnte zu dieser Zeit im Frauenhaus und war dort als Frauenwirt tätig.
Von Kreyenbühl ist eine monogrammierte Wappenscheibe überliefert. Es handelt sich um die Wappenscheibe des Marquart Imfeld, datiert 1553, die sich heute als Leihgabe der Gottfried Keller Stiftung im Bildungs- und Kulturdepartement Sarnen befindet. Ausgehend von diesem Werk hat Lehmann dem Künstler mehrere Wappenscheiben zugeschrieben. Kennzeichnend sind die kräftigen Figuren und die rahmende Architektur. In den späteren Werken ist zudem eine Prägung der Zeichnungen Hans Holbeins d. J. zu erkennen (Lehmann 1941, S. 111).
Bei Fischer Auktionen wurde 2004 eine Kreyenbühl zugeschriebene Willkommscheibe Hans Eggerschwiller angeboten (Galerie Fischer Auktionen, S. 454 Los 3824).

Bibliographie

Boesch, P. (1955). Die Schweizer Glasmalerei. Basel: Birkhäuser Verlag.

Galerie Fischer Auktionen (2004). Kunstauktion Nr. A 391, 17.-22.11.2004. Luzern.

Lehmann, H. (1941). Geschichte der Luzerner Glasmalerei von den Anfängen bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Luzern: Buchdruckerei Keller & Co.

Proposition de citation
Gartenmeister, M. (2020). Kreyenbühl, Alexander. Dans Vitrosearch. Consulté le 19 octobre 2026 de https://vitrosearch.ch/persons/2710809.