Nach dem Brand der alten paritätischen Kirche und der Auflösung des paritätischen Verhältnisses 1910/11 durch Gustav Bühler und Friedrich Gilg aus Amriswil in Formen des Heimatstils erbaut. Langhaus mit eingezogener Apsis im Westen, an der Südostecke kantiger Turm unter steilem Pyramidendach. Glasgemälde mit den Standfiguren Martin Luthers und Ulrich Zwinglis, sowie Ornamentfenster nach Entwürfen von Carl Roesch, 1911. 1961 Vermauerung von drei Apsisfenstern und Verputzerneuerungen: 1993/94 Entfernung der Kanzel und Ausmalung der Apsis durch Heinrich Stäubli, St. Gallen.
Germann-Leu, M. & Germann-Leu, M. [1997]. Mammern und seine Kirchen. Mammern: Verkehrsverein.
Raimann, A. & Erni, P. (2001). Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau. Bd. VI: Der Bezirk Steckborn. Die Kunstdenkmäler der Schweiz (S. 200-201). Bern: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte.
Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau (Hrsg.). (2020). Kirchenbau 1869–2019. 150 Jahre Landeskirchen im Kanton Thurgau. Denkmalpflege im Thurgau (Bd. 21, S. 23). Basel: Schwabe.