Nom

Reformierte Kirche, ehem. St. Martin

Adresse
Dorfstrasse
2513 Twann/Douanne
Hiérarchie géographique
Coordonnées (WGS 84)
Auteur·e et date de la notice
Uta Bergmann 2015
Informations sur le bâtiment / l'institution

1237 kam die Johanniter-Komturei von Münchenbuchsee in den Besitz der Kirchenrechte zu Twann. Bei der Reformation gelangte der Kirchensatz von Twann an Bern. Die ehemals dem hl. Martin geweihte Kirche war ursprünglich, wohl im 9./10. Jahrhundert, ein Einapsidensaal, der im 13. Jahrhundert einen Rechteckchor und einen Nordturm erhielt. Im 3. Viertel des 15. Jahrhunderts wurde das Schiff verbreitert und mit einem Frontturm, einem Polygonalchor und einer Sakristei versehen. 1666/67 wurde die Kirche von Abraham I. Dünz zu einem einheitlichen Predigtsaal mit vergrösserten Fenstern umgestaltet und mit einem Scheibenzyklus ausgestattet. Aus dieser Zeit datiert auch das Chorgestühl (Moser/Ehrensperger, S.106; Kunstführer durch die Schweiz, S.693–694). Es fanden noch weitere Kirchenrenovationen statt: 1783 (Raumerhöhung und Veränderung der Fenster), 1902 und 1930 (Innenrenovationen), 1951–53 (Aussenrenovation), 1977/78 (u.a. Einsetzen neuer Doppelverglasungsfenster).

Bibliographie

Kunstführer durch die Schweiz, Bd. 3, 1982, S. 602.

Andres Moser/Ingrid Ehrensperger, Arts et monuments. Jura bernois, Bienne et les rives du lac, Bern-Wabern 1983.

Andres Moser, Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern, Landbd. III, Bern 2005.

Zita Caviezel, Georges Herzog, Jürg A. Keller u. Ursula Maurer (2006). Twann/Douanne, in: Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Solothurn. Kunstführer durch die Schweiz. Bern: Ges. für Schweizerische Kunstgeschichte, S. 693–694.

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