Nom

Reformierte Kirche, ehem. St. Maria

Adresse
Rütistrasse
3298 Oberwil bei Büren
Hiérarchie géographique
Coordonnées (WGS 84)
Auteur et date de la notice
Rolf Hasler 2015
Informations sur le bâtiment / l'institution
Oberwil gehörte zur Herrschaft Strassberg und gelangte mit dieser 1388 an Bern und 1393 zur damals ins Leben gerufenen Landvogtei Büren. Der heutigen Kirche gingen mehrere Vorgängerbauten voraus, deren ältester aufgrund archäologischer Befunde aus dem 7./8. Jahrhundert stammte. Die mittelalterliche Mauritiuskirche von Oberwil war die Mutterkirche der ganzen Gegend und umschloss auch die Gemeinde Büren. Ihre Kollatur kam über die Grafen von Nidau und die Edlen von Büttikon 1408 an das Niedere Spital (Spittel) von Bern und erst 1839 an den dortigen Staat. An das vermutlich um 1480 errichtete Langhaus wurde 1506/07 ein Polygonalchor angefügt. Die für 1525/26 bezeugte Feuersbrunst führte damals sicher zu Erneuerungsarbeiten. Weitere Umbauten erfolgten 1604/05, 1689–1692, zu Beginn des 18. Jahrhunderts (Langhaus um ein Seitenschiff verbreitert), 1794 und 1796 (Reparaturen im Chorbereich). In der Neuzeit kam es 1929/30 und 1979 zu Renovationen.
Bibliographie
Robert Aeberhard, Kirchen im Seeland, Biel 1980.
8 Objets
Titre

Artiste
Atelier
Datation
Type d'objet
Lieu

Runde Wappenscheibe Niederes (Unteres) Spital Bern

um 1509
Vitrail
Reformierte Kirche, ehem. St. Maria, Oberwil bei Büren

Gemeindescheibe Oberwil mit Beschneidung Isaaks

1624
Vitrail
Reformierte Kirche, ehem. St. Maria, Oberwil bei Büren

Standes- und Spitalscheibe Bern mit Wappen Emanuel von Graffenried, Gabriel Tschiffeli und Johann Friedrich Willading

1711
Vitrail
Reformierte Kirche, ehem. St. Maria, Oberwil bei Büren

Wappenscheibe Johann Anton Kirchberger (Kilchberger)

1710
Vitrail
Reformierte Kirche, ehem. St. Maria, Oberwil bei Büren
Version 0.9.8.1