Nom

Reformierte Kirche, ehem. St. Martin

Adresse
Baumgärtliweg
3714 Frutigen
Hiérarchie géographique
Coordonnées (WGS 84)
Auteur et date de la notice
Uta Bergmann 05.08.2015
Informations sur le bâtiment / l'institution
Die ehemals dem hl. Martin geweihte Kirche zu Frutigen gehört zu den sog. "zwölf Thunerseekirchen", die laut einer schon im 15. Jahrhundert festgehaltenen Legende König Rudolf I von Hochburgund als Filialen der Wallfahrtskirche Einigen gestiftet haben soll. Sie war bis 1433 die einzige Kirche des Kandertals. Bei einem Dorfbrand verbrannten dort 1726 Kirche und Pfrundhaus. Beide Bauten wurden 1726–28 durch Hans Jakob Dünz neu errichtet. Der alte Kirchenchor des späten 13. Jahrhunderts und der massive Turm von 1421 wurden dabei beibehalten, letzterer durch das Glockengeschoss und den achteckigen Helm abgeschlossen. Renovationen fanden mehrfach statt: 1897 (neuer Boden und neue Bestuhlung), 1903 (Aussenrenovation), 1973 (archäologische Grabungen und Innenrenovation) und 1974 (Aussenrenovation). 1897 und 1902 entstanden zwei neue Chorfenster von Rudolf Münger. 1939–1940 schuf Paul Zehender die Passion im Mittelfenster. Die sechs alten Wappenscheiben wurden vom Chor ins Schiff versetzt, ebenso die Fenster von Münger (Frutigbuch 1977, S. 510).
Bibliographie
Das Frutigbuch. Heimatkunde für die Landschaft Frutigen, Bern 1977.
Zita Caviezel, Georges Herzog, Jürg A. Keller u. Ursula Maurer (2006). Frutigen, in: Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Solothurn. Kunstführer durch die Schweiz. Bern: Ges. für Schweizerische Kunstgeschichte, S. 484–485.
6 Objets
Titre

Artiste
Atelier
Datation
Type d'objet
Lieu

Wappenscheibe Johann Anton VI. Tillier

1728
Vitrail
Reformierte Kirche, ehem. St. Martin, Frutigen

Wappenscheibe Michael Augsburger (Ougspurger)

1728
Vitrail
Reformierte Kirche, ehem. St. Martin, Frutigen
Version 0.9.8.1