Nom

Reformierte Kirche, ehem. St. Michael

Adresse
Dorfstrasse 39
3646 Einigen
Hiérarchie géographique
Coordonnées (WGS 84)
Auteur et date de la notice
Uta Bergmann 29.07.2015
Informations sur le bâtiment / l'institution
Die ehemals dem hl. Michael geweihte Wallfahrtskirche Einigen war der Legende nach die Mutterkirche der sog. "zwölf Thunerseekirchen". Der heutige Bau stammt im Wesentlichen aus dem 10./11. Jahrhundert. Turmbau und Einzug des Chorbogens erfolgten mutmasslich im späten 15. Jahrhundert. Die Bretterdecke mit geschnitzten Masswerkstössen wurde um 1500 eingezogen. Nach der Einführung der Reformation im Jahr 1528 erfolgte um 1665 eine Renovation, auf die eine ehemals am Chorbogen angebrachte Jahreszahl sowie die Renaissancekanzel aufmerksam machen. 1853 wurde bei einem Brand der Kirchturm zerstört. 1911 brach man bei umfassenden Umbauten auf der Nord-Seite neue Fenster aus, weitere Renovationen erfolgten 1943 und 1954.
Bibliographie
Hans Gustav Keller, Einigen. Die Geschichte einer bernischen Dorfkirche im Rahmen der allgemeinen geschichtlichen Entwicklung, Thun 1946.
Zita Caviezel, Georges Herzog, Jürg A. Keller u. Ursula Maurer (2006). Einigen, in: Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Solothurn. Kunstführer durch die Schweiz. Bern: Ges. für Schweizerische Kunstgeschichte, S. 459.
4 Objets
Titre

Artiste
Atelier
Datation
Type d'objet
Lieu

Vaterunser-Scheibe (Fragment), mit (entferntem) Wappen Mathis Walther

1563
Vitrail
Reformierte Kirche, ehem. St. Michael, Einigen

Wappenscheibe Schmid-von Erlach mit hl. Jakobus

1519
Vitrail
Reformierte Kirche, ehem. St. Michael, Einigen

Figurenscheibe Ludwig von Erlach und Barbara Schmid mit hl. Beat (?)

um 1519
Vitrail
Reformierte Kirche, ehem. St. Michael, Einigen

Wappenscheibe Franz Ludwig von Erlach und Salome Steiger

1608
Vitrail
Reformierte Kirche, ehem. St. Michael, Einigen
Version 0.9.8.1