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BE_2896: Wappenscheibe Johannes Stähli
(BE_Burgdorf_Schlossmuseum_4.346)

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Title

Wappenscheibe Johannes Stähli

Type of Object
Artist / Producer
Schwarzwald, Samuel · zugeschr.
Dating
1686
Dimensions
28.7 x 17.8 cm im Licht

Iconography

Description

Das von zwei Palmblättern umfasste Vollwappen des Johannes Stähli erhebt sich vor farblosem Grund über der zentral vor das Podium gesetzten Inschriftenkartusche. Es befindet sich in einem von den Farben Blau und Rot dominierten dreiachsigen Rahmengehäuse aus Pfeilern und Rundsäulen, die ein nach hinten fluchtendes Gebälk mit einem darauf fussenden zentralen Flachbogen tragen. Im Oberbild ist ein Kanonier vor einer Palisadenanlage beim Beschuss einer Burg festgehalten.

Iconclass Code
41A12 · castle
45C16(CANNON)(+1) · firearms: cannon (+ during the battle)
45C16(CANNON)(+21) · firearms: cannon (+ infantry)
46A122 · armorial bearing, heraldry
Iconclass Keywords
Heraldry

Wappen Johannes Stähli

Inscription

Johannes Stäli Burger / vnd pfister Zu Bůrgdorff. / Anno 1686.

Signature

Keine

Technique / State

State of Conservation and Restorations

Die Gläser mit beiden Palmzweigen sowie ein kleines Stück in der Inschrift neu ergänzt; zahlreiche Sprünge und einige Sprungbleie; die Verbleiung erneuert.

Technique

Farbloses Glas; Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb, Eisenrot sowie blauer, violetter und grüner Schmelzfarbe.

History

Research

Der Scheibenstifter Johannes Stähli (1654–1707), Burger und Pfister zu Burgdorf, war der Bruder des Glasers Heinrich Stähli (1642–1710). Dieser fertigte das von Burgdorf 1678 in die Kirche von Hasle geschenkte Fenster, für das Samuel Schwarzwald damals die Stadtscheibe schuf (Bernisches Historisches Museum, Inv. 1908). Die Frau Heinrich Stählis war zudem die Base Schwarzwalds (Roth 1951, S. 162). Wie Alfred G. Roth aufzeigte, lässt sich die Scheibe aufgrund ihres Stils Samuel Schwarzwald zusprechen. Typisch für Schwarzwald sind unter anderem die Art, wie die Stützglieder marmoriert sind, die Bildung der Helmdecke und die Farbgebung. Beispiele dafür bieten seine Werke im Schlossmuseum Burgdorf (Inv. 4.274, 4.275, 4.1382, 4.1383). Abzulehnen ist die zum Foto des Schweizerischen Nationalmuseums in Zürich vermerkte Zuschreibung an die Werkstatt der Kupferschmid in Burgdorf. Die Brüder Heinrich (1623–1689) und Samuel Kupferschmid (1627–1688) lebten 1686 zwar noch. Nach 1685 scheinen sie jedoch nicht mehr als Glasmaler gearbeitet zu haben.

Dating
1686
Original Donator

Stähli, Johannes (1654–1707)

Previous Location
Place of Manufacture
Owner

Seit 1894 Rittersaalverein, Burgdorf (Schenkung)

Previous Owner

Bis 1894 E. Fankhauser, Burgdorf

Inventory Number
Inv. 4.346

Bibliography and Sources

Literature

Alfred G. Roth, Samuel Schwartzwald. Ein Burgdorfer Glasmaler, in: Burgdorfer Jahrbuch 18/1951, S. 156–162, Abb. 2 (Samuel Schwarzwald).

References to Additional Images

SNM Zürich, Neg. 8155 (Werkstatt Kupferschmied, Burgdorf)

Image Information

Name of Image
BE_Burgdorf_Schlossmuseum_4.346
Credits
© Vitrocentre Romont
Date
2015
Copyright
© Rittersaalverein Schlossmuseum Burgdorf

Inventory

Reference Number
BE_2896
Author and Date of Entry
Rolf Hasler ; Sarah Keller 2016

Linked Objects and Images

Additional Images
Schema
Version 1.2 Objects | Artists | Studios | Buildings / Institutions