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BE_2371: Runde Wappenscheibe Abraham Lienhard (Lienhart)
(BE_Privatbesitz_BE_2371)

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Title

Runde Wappenscheibe Abraham Lienhard (Lienhart)

Type of Object
Artist / Producer
Forrer, Jakob · zugeschr.
Dating
1707

Iconography

Description

Das Vollwappen Abraham Lienhards erscheint vor farblosem Grund. Umfasst wird es in der unteren Hälfte vom Schriftband mit dem Stifternamen und in der oberen von einem Blattkranz.

Iconclass Code
46A122 · armorial bearing, heraldry
Iconclass Keywords
Heraldry

Wappen Abraham Lienhard

Inscription

Hr. Abraham Lienhart deβ Grossen Raths der Statt Bern / 1707

Signature

Keine

Technique / State

State of Conservation and Restorations

Je zwei Sprünge und Sprungbleie.

Technique

Monolithscheibe aus farblosem Glas; Bemalung mit Schwarzlot.

History

Research

Abraham Lienhard (1.5.1668–14.1.1729), Angehöriger der gleichnamigen, ausgestorbenen Berner Burgerfamilie, war ein Sohn Jakob Lienhards und der Esther Rätzer. Ab 1701 ist er als Zinngiesser Mitglied der Zunft zu Schuhmachern. Abraham Lienhard amtete 1708 als Landvogt zu Aarberg und wurde 1726 in Bern Salzdirektor. Er war zweimal verheiratet, in erster Ehe mit Ursula Weyermann († 1723), Tochter des Glado und der Elisabeth Wyss, in zweiter Ehe mit Maria Elisabeth Lienhard (1699–1735), Tochter des David und der Elisabeth Lutz (Bossard 1920–1934, Bd. 1, S. 162; HBLS 4/1927, S. 680; Kessel 2016). Im Bernischen Historischen Museum existiert auch eine (mit Schwarzlot bemalte) Schliffscheibe Abraham Lienhards von 1715 (BHM Bern, Inv. 1118). Die vorliegende Scheibe weist enge Parallelen zur Wappenscheibe Johannes Thormanns von 1707 im Bernischen Historischen Museum auf (BHM Bern, Inv. 23245). Diese zwei in der Komposition und in den Massen übereinstimmenden, 1707 entstandenen Rundscheiben müssen für den gleichen unbekannten Bestimmungsort geschaffen worden sein. Beide Stifter waren im Salzwesen tätig und übernahmen im Abstand von 14 Jahren die Landvogtei Aarberg. Die sehr regelmässige Kalligraphie mit den Haken an den unteren Buchstabenenden verbinden beide Scheiben mit einzelnen, von Jakob Forrer signierten Grisaillescheiben, wie zum Beispiel mit der Rundscheibe Johann Rudolf Lerbers von 1712 im Schweizerischen Nationalmuseum in Zürich (Inv. LM 6239; Schneider 1971, Bd. 2, Nr. 754) oder mit der ovalen Wappenscheibe Elisabeth von Diesbachs aus der Zeit nach 1702 in Freiburger Privatbesitz (Bergmann 2014, Bd. 2, Kat.-Nr. 407). Auch stilistisch und technisch sind all diese Scheiben eng verwandt, so dass sich auch für die vorliegende die Zuschreibung an den in Köniz arbeitenden Glasmaler Jakob Forrer aufdrängt.

Dating
1707
Original Donator

Lienhard, Abraham (1668–1729)

Previous Location
Place of Manufacture
Owner

Privatbesitz

Bibliography and Sources

Literature

Galerie Jürg Stuker Bern, Frühlingsauktion 2007, Kat.-Nr. 8380.

Vgl.

Gustav Bossard, Die Zinngiesser der Schweiz und ihr Werk, Zug 1920–1934.

Jenny Schneider, Glasgemälde. Katalog der Sammlung des Schweizerischen Landesmuseums Zürich, 2 Bde., Stäfa o. J. [1971].

Uta Bergmann, Die Freiburger Glasmalerei des 16. bis 18. Jahrhunderts, 2 Bde., Bern etc. 2014.

Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz (HBLS).

P. Kessel, Berner Geschlechter, 2016 [URL: http://www.bernergeschlechter.ch/humo-gen/family.php?database=humo_&id=F25273&main_person=I74434; 9.2.2016].

Image Information

Name of Image
BE_Privatbesitz_BE_2371
Credits
© Vitrocentre Romont
Date
2015

Inventory

Reference Number
BE_2371
Author and Date of Entry
Rolf Hasler ; Sarah Keller ; Uta Bergmann 2016
Version 1.2 Objects | Artists | Studios | Buildings / Institutions