Name

Oberstufenschulhaus Schönau, ehem. Sekundarschule Schönau

Address
Schönaustrasse 82
9000 St. Gallen
Geographical Hierarchy
Coordinates (WGS 84)
Author and Date of Entry
Laura Hindelang 2022
Information about the Building

Das Sekundschulhaus Schönau mit Turnhalle wurde zwischen 1958 und 1960 nach Plänen des St. Galler Architekten Ernest Brantschen (1922–1994) in St. Gallen errichtet (Grämiger, 2021, S. 154–158). Das Projekt ging als erstprämierter Entwurf aus dem öffentlichen Wettbewerb von 1956 hervor. Das in fünf Einheiten gegliederte Schulhaus wird über einen zum Innenhof hin verglasten Kreuzgang und fünf separate Zugänge erschlossen. Die flach gedeckte Anlage aus Sichtbackstein ist in eine dazugehörige bauzeitliche Grünanlage eingebettet. 1993 erfolgte eine Sanierung des Flachdachs von Schule und Turnhalle, 2001 eine Gesamtsanierung der Schulanlage. Der Bau ist als schützenswert eingestuft.
1960/61, zeitgleich zur Errichtung der Schule wurde ein umfangreicher Kunst-am-Bau-Wettbewerb für in St. Gallen ansässige Künstler:innen durchgeführt, u.a. für Brunnenskulptur, Glasmalerei und Wandmalerei. Heinrich Stäublis glasmalerischer Entwurf E3 Wasser für das Treppenhaus wurde neben den Entwürfen von Werner Weiskönig, Alfred Kobel und Karl Tschirky mit dem 1. Preis nominiert und kam zur Ausführung (HS_1106).

Literature

Archiv der städtischen Denkmalpflege St. Gallen, Archiv, Dossier 103.

Brantschen, E. (1962). Städtische Sekundarschule Schönau in St. Gallen. Das Werk, 49, 2, S. 44–50.

Ein Rundgang durch das neue Schulhaus. (1961, 20. Dezember). St. Galler Tagblatt, S. 15.

Grämiger, G. (2021). Ernest Brantschen: Bauten und Projekte (BSA Ostschweiz, Hrsg.). Scheidegger & Spiess.

Hindelang, L. (2022). Glaskunst am Bau und Intermedialität. Das Atelier Stäubli in St. Gallen. Walter de Gruyter.

Zeller, C. (Hg.) (1992). Schweizer Architekturführer 1920–1990. Band 1: Nordost- und Zentralschweiz. Werk-Verlag, S. 39.

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