Im Bildfeld ist eine Tätigkeit des Gerberhandwerks dargestellt. Sie zeigt, wie der Gerber oder Lederer in einer Aschengrube, dem Äscher, das Fell mit den Füssen bearbeitet, um danach die Haare besser vom Leder entfernen zu können. Dabei hält sich der Gerber mit den Händen an einem Stab fest, den er waagrecht vor sich hält und über zwei seitliche Holzstangen führt. Er trägt ein Oberhemd und Beinlinge. Ein Blätterkranz schmückt seinen Kopf. Am vorderen Gestänge der Grube hängt eine Flasche. Hinter ihm erhebt sich skizzenhaft eine weite Landschaft mit Bergen und einer Burg.
Eine Balustersäule, die ein Gebälk trägt, rahmt in der linken Blatthälfte die Szene ein. Die Rahmung in der rechten Blatthälfte wurde nicht ausgeführt. Die Fusszone zeigt die Inschrift jedoch ohne Rahmung und Ornamenten.
Die Zeichnung ist in feinen, wenigen Strichen skizzenhaft erfasst.
Banngratz Wild 1551 Jar (Am unteren Blattrand in Dunkelbraun)
HRLando 1605 (im Bildfeld in Dunkelbraun)
929 (mit Bleistift unten rechts,Inventarnummer) / 40 (oben rechts) (Sammlungsstempel unten rechts)
Erkauffdt von Ludwig Koch durch mich HRLando 1605 Jars (auf der Rückseite: in Dunkelbraun) 764 (mit Bleistift durchgestrichen) / A 929 (unterhalb des Eigentumsvermerks Landos) (Sammlungsstempel)
keine
