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BS_12: Ornamentales Glasfenster
(BS_Basel_Antoniuskirche_BS_12)

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Titel

Geometrisch-abstraktes Fenster

Art des Objekts
Masse
1380 x 480 cm
Künstler:in / Hersteller:in
Werkstatt / Atelier
Datierung
[1929-1930]
Standort
Lage
o I
Forschungsprojekt
Autor:in und Datum des Eintrags
Astrid Kaiser 2017; Christina Snopko 2026

Ikonografie

Beschreibung

Die rein ornamentale Verglasung zeigt eine geometrische Komposition aus hauptsächlich gelben Gläsern. Der untere Abschluss des Fensters wird von einer Betonbalustrade verdeckt.

Iconclass Code
48A981 · Ornament aus geometrischen Motiven
Iconclass Stichworte
Inschrift

keine

Signatur

keine

Materialien, Technik und Erhaltungszustand

Materialien

Glas, Blei

Technik

Bleiverglasung, Antikglas, Schwarzlot. Ursprüngliche Korrekturen mit Ölfarben (Christ, 1991, S. 130).

Erhaltungszustand und Restaurierungen

Alle Fenster der Antoniuskirche wurden anlässlich der globalen Renovationsarbeiten des Baues, die zwischen 1981 und 1991 stattfanden, ausgebaut und gereinigt. Die Verbleiung wurde vollkommen ersetzt, weil sie viele Risse vorwies; gesprungene Gläser wurden geklebt; ursprüngliche Korrekturen in Ölfarbe wurden, wenn nötig, mit Paraloid gefestigt (Christ, 1991, S. 130).

Entstehungsgeschichte

Forschung

Das rein abstrakte Fenster befindet sich auf der rechten Seite des Chors, gegenüber der Darstellung der Glorifikation des Heiligen Antonius. Nur indirektes Licht dringt bis zum Fenster, da hinter der Öffnung der Turm steht.

Der 1926 schweizweit ausgeschriebene Wettbewerb mit dem Pariser Maurice Denis in der Jury stellte einen erstaunlichen Vorgang nach dem Wagnis des Kirchenbaus dar. Das Unterfangen der Verglasung dauerte insgesamt mehr als vier Jahre – vom Ausschreibungsbeginn am 2. März 1926, über den Eingabetermin des Wettbewerbs am 15. Juni 1926 bis zur Installation des letzten Glasgemäldes im Juni 1930 (Christ, 1991, S. 89; Anselmetti, 1983a, S. 39–40). Im Anschluss an den Wettbewerb setzte eine langwierige Phase der Entwurfsfindung und -überarbeitung ein, in der die beteiligten Gremien – namentlich die Baukommission sowie Vertreter der Diözese und der römisch-katholischen Kirche – die Konzeptionen von Staiger und Stocker wiederholt kritisch hinterfragten und weitreichende Korrekturen einforderten. Die beiden Künstler konnten während dieser nicht immer einfachen Zeit auf die Unterstützung von wichtigen Persönlichkeiten wie Robert Hess und dem Architekten Karl Moser zählen.
Die insgesamt zwölf monumentalen Glasgemälde, elf figürliche und ein abstraktes, stehen exemplarisch für die Moderne und gelten heute als Schlüsselwerke der Glasmalerei des 20. Jahrhunderts.

Erwähnt in:
Schmidt, 1927, S. 161–162 (Abb. der Entwürfe S. 136–137).
Hess, 1928/1929, S. 75–83.
Hess, 1944, S. 74 (Abb. S. 74, 75).
Anselmetti, 1983a.
Anselmetti, 1983b, S. 355–358.
Christ et al., 1991.
Huber, 1993, S. 504–506 (Abb. 505).
Möhle, 2025, S. 360.

Datierung
[1929-1930]
Zeitraum
1929 – 1930
Herstellungsort

Provenienz

Eigentümer:in

Römisch-katholische Pfarrei St. Anton, Basel

Bibliografie und Quellen

Literatur

Anselmetti, R. (1983a). Die Glasfenster der Antoniuskirche in Basel [Lizentiatsarbeit]. Universität Basel.

Anselmetti, R. (1983b). Die Glasfenster der Antoniuskirche in Basel. Unsere Kunstdenkmäler: Mitteilungsblatt für Mitglieder der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, 34(3), 355–358.

Christ, D., Doppler, T., Ganter, T., Huber, D., Ristic, V., Strebel, E. & Wyss, A. (1991). Die Antoniuskirche in Basel. Basel: Birkhäuser Verlag.

Hess, R. (1928/1929). Die Glasmalereien der neuen Antoniuskirche in Basel. Jahrbuch des Verbandes der Renaissance-Gesellschaften, 7, 75–83.

Hess, R. (1944). Neue Glasmalerei in der Schweiz. Das Werk. Architektur und Kunst, 31(3), 69–77. http://doi.org/10.5169/seals-24985.

Huber, D. (1993). Die Antoniuskriche in Basel. Unsere Kunstdenkmäler: Mitteilungsblatt für die Mitglieder der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, 44(4), 504–507. Doi: http://doi.org/10.5169/seals-393946.

Möhle, M. (2025). Das Stadtdenkmal Basel. Bern: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte.

Schmidt, G. (1927) Die Antoniuskirche in Basel: Architekten Karl Moser (Zürich), und G. Doppler & Sohn. Das Werk. Architektur und Kunst, 14(5), 131–138 u. 161–162. http://doi.org/10.5169/seals-86268

Bildinformationen

Name des Bildes
BS_Basel_Antoniuskirche_BS_12
Fotonachweise
© Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt (Foto: Erik Schmidt, Basel)
Aufnahmedatum
1988
Copyright
© Rechteinhaber; © Römische Katholische Kirche Basel-Stadt und Pfarrei St. Anton

Zitiervorschlag

Kaiser, A., & Snopko, C. (aktualisiert) (2026). Geometrisch-abstraktes Fenster. In Vitrosearch. Aufgerufen am 17. Februar 2026 von https://vitrosearch.ch/objects/2505221.

Informationen zum Datensatz

Referenznummer
BS_12