Name

Reformierte Kirche, ehem. St. Maria

Adresse
Kirchgasse
3454 Sumiswald
Geographische Hierarchie
Koordinaten (WGS 84)
Autor und Datum des Eintrags
Uta Bergmann 2015
Informationen zum Gebäude / zur Institution

1225 stiftete der Edle Lütold von Sumiswald die dortige Deutschordenskommende, deren Kernbesitz die Kirchspiele Sumiswald und Dürrenroth bildeten. Bei der Reformation 1528 wurde die Kommende von Bern säkularisiert, 1552 aber (wie jene von Köniz) dem Deutschen Orden wieder zurückerstattet. Ihre Verwaltung blieb beim Staat Bern: nur Burger Berns durften als Verwalter der restituierten Kommenden von Sumiswald und Köniz amten. 1698 erwarb Bern die Ordensbesitzungen von Sumiswald und verwaltete sie bis 1798 als Landvogtei Sumiswald. 1510 wurde unter dem Komtur Rudolf von Fridingen mit dem Neubau der Deutschsordenskirche Sumiswald begonnen. Vollendet wurde der Neubau 1512 unter dessen Nachfolger Hans Ulrich von Stoffeln. Dieser ersuchte 1512 in einer Bittschrift u.a. seine Amtskollegen (Komture) um Fenster- und Wappengaben für das neue Gotteshaus. Hans Ulrich von Stoffeln gesellte seiner eigenen Stiftung zudem die Scheibe mit dem Wappen des Lütold von Sumiswald, des Gründers der dortigen Kommende, bei. Renovationen der Kirche fanden 1882, 1934 (aussen mit Fenstern) und 1941 (innen) statt.

Literatur

Sumiswald. Streiflichter, Sumiswald 2006.

Zita Caviezel, Georges Herzog, Jürg A. Keller u. Ursula Maurer (2006). Sumiswald, in: Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Solothurn. Kunstführer durch die Schweiz. Bern: Ges. für Schweizerische Kunstgeschichte, S. 580–581.

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