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TG_1534: Willkommscheibe Hans Huber und Martha Keller
(TG_Kreuzlingen_Rutishauser_TG_1534)

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Title

Willkommscheibe Hans Huber und Martha Keller

Type of Object
Artist / Producer
Jegli, Hans · zugeschr.
Dating
1626
Dimensions
30.8 x 19.8 cm im Licht

Iconography

Description

Das Stifterpaar steht in festtäglicher Tracht vor farblosem Grund auf dem Podium, dessen Front das Wappen Hans Hubers und die Namen der beiden Eheleute zieren. Während der Mann mit geschulterter Büchse, der Gewehrgabel in seiner Linken und mit über die Schulter gelegtem Patronenbandelier erscheint, reicht ihm die Frau den Willkommtrunk in einem Pokal. Zwei Säulen tragen das rote Gebälk mit Scheitelkartusche. Darüber ist eine Weinfuhre dargestellt.

Iconclass Code
45C16(RIFLE) · firearms: rifle
46A122(HUBER) · armorial bearing, heraldry (HUBER)
46C145 · (farm) wagon, freight wagon, cart
Iconclass Keywords
Heraldry

Wappen Huber, Hans: In Rot eine natürliche Büchse.

Inscription

Hanns Huober Von Emishofenn / vnd Martha Kellerin s[in] Ehliche / Husfraw · Anno · 1[6]26 · (in eckigen Klammern die erganzten Teile)

Signature

keine

Technique / State

State of Conservation and Restorations

Drei kleine neue Ergänzungen in der Figur des Stifters und der Inschrift; Sprünge und Sprungbleie; die Verbleiung erneuert.

Technique

Farbloses und farbiges Glas, rotes Überfangglas mit rückseitigem Ausschliff, Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb, Eisenrot sowie blauer, violetter und grüner Schmelzfarbe.

History

Research

Gemäss dem Oberbild muss Hans Huber Pferdehalter und als solcher im Fuhrgeschäft tätig gewesen sein. Ansässig war er in Emmishofen am Bodensee.

Eine sehr ähnliche, um 1620 entstandene Willkommscheibe für Hans Huber und Martha Keller befindet sich in Schloss Altenklingen (TG_204). Stilistische Vergleiche sprechen dafür, dass beide Scheiben aus der Werkstatt Hans Jeglis in Winterthur stammen. Jegli schuf mehrere ähnliche Willkommscheiben für Toggenburger und Thurgauer Ehepaare (vgl. die signierte Scheibe für Uli Giger und Dorothea Schärer von 1621, Boesch, 1933, Abb. 7; TG_200, TG_201).

Die Scheibe wird genannt in: Erni/Raimann, 2009, S. 62, Abb. 14.

Dating
1626
Original Donator

Huber, Hans · Keller, Martha, Emmishofen

Previous Location
Place of Manufacture
Owner

Sammlung Rutishauser, Kreuzlingen

Previous Owner

1966 Privatbesitz, Frauenfeld

Inventory Number
HRK 17356

Bibliography and Sources

Literature

Boesch, P. (1933). Der Winterthurer Glasmaler Hans Jegli und seine Toggenburgerscheiben. Anzeiger für Schweizerische Altertumskunde, NF Bd. XXXV. Zürich: Schweizerisches Landesmuseum.

Erni, P. und Raimann, A. (2009). Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau. Bd. VII: Der Bezirk Kreuzlingen I. Die Stadt Kreuzlingen. Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Bern: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte.

References to Additional Images

Amt für Denkmalpflege Thurgau

Image Information

Name of Image
TG_Kreuzlingen_Rutishauser_TG_1534
Credits
© Sammlung Rutishauser, Kreuzlingen
Date
2013
Copyright
© Sammlung Rutishauser, Kreuzlingen

Inventory

Reference Number
TG_1534
Author and Date of Entry
Rolf Hasler; Sarah Keller 2020

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Additional Images
Schema
Version 1.3.1 Objects | Artists | Studios | Buildings / Institutions | Iconclass Codes