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SS_38: Schliffscheibe Samuel Friedli und Anna Maria Leuenberger
(BE_Ursenbach_Gemeinde_SS_38)

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Title

Schliffscheibe Samuel Friedli und Anna Maria Leuenberger

Type of Object
Artist / Producer
Dating
1825

Iconography

Description

Rechteckige Schliffscheibe mit einer Rocaillewappenkartusche, mit Sterngitterwerk, überhöht von einem Postament mit vierzehn Perlen. Darunter zwischen zwei grossen Rocaillen die Inschrift.

Iconclass Code
46A122(FRIEDLI) · armorial bearing, heraldry (FRIEDLI)
Iconclass Keywords
Heraldry

Geteilter Schild, oben ein bekrönter Adler, unten gespalten. Bedeckt mit aus linken Schildrand hervorgehendem, schwerthaltenden Arm.

Inscription

Samuel Friedli jünger zu Brächershausern Fr. Anna Maria Friedli g.b. Leuenberger seine Ehegeliebte 1825

Signature

keine

Technique / State

State of Conservation and Restorations

Geklebte Sprünge.

Technique

Monolithscheibe aus farblosem Glas

History

Research

1828 wurde die Kirche von Ursenbach renoviert. Eine Inschrift und die Wappen des Schultheissen Emanuel Friedrich Fischer, alt Schultheissen Niklaus Rudolf von Wattenwil und Seckelmeisters Bernhard Ludwig von Muralt, gemalt an die Chornordwand, erinnern daran. Der heute auf der Gemeinde Ursenbach befindliche Schliffscheiben-Zyklus von 1825 wurde mit aller Wahrscheinlichkeit damals in die Kirche gestiftet. Der Zyklus umfasst mindestens 22 Scheiben, darunter findet sich diejenige des Seckelmeisters Bernhard Ludwig von Muralt (SS_33). Eine Scheibe, diejenige des Ursenbacher Müllers Samuel Leuenberger und der Anna Barbara Gygax befindet sich nicht in Ursenbach sondern im Schlossmuseum Burgdorf (Inv. Nr. 4.1329; Rittersaalverein, 1967, S. 7). 1872 erhielt die Kirche Ursenbach erneut Wappenscheiben verschiedener Familien (von Mülinen, 1872, S. 504f.). Vielleicht wurden die Schliffscheiben bereits damals wieder entfernt. Von Mülinen erwähnt sie nicht. Samuel Friedli und Anna Maria Leuenberger heirateten in Ursenbach am 23.3.1798 (Familiennamenbuch, 2019). Eine weitere, 1806 datierte Schliffscheibe Samuel Friedlis befindet sich im Schlossmuseum Burgdorf (Rittersaalverein Burgdorf, 1978, S. 13f., Abb.; Christen, 1998, S. 179). Vom Vater des Stifters, ebenfalls Samuel Friedli, Bauer in Brechershäusern und Dragoner, ist eine 1775 entstandene Schliffscheibe dokumentiert (Paravicini-Stähelin, 1926, Nr. 720; Christen, 1998, S. 179). Paravicini-Stähelin, 1926, Nr. 1518.

Dating
1825
Original Donator

Friedli, Samuel, Brechershäusern · Leuenberger, Anna Maria, Ursenbach

Previous Location
Owner

Gemeinde Ursenbach

Previous Owner

Burgerstube Ursenbach

Bibliography and Sources

Literature

Christen, R. (1998). Emmentaler Geschlechter- und Wappenbuch, Münsingen-Bern: Fischer-Media.

Familiennamenbuch der Schweiz (2019). Abgerufen von https://hls-dhs-dss.ch/famn/index.php

von Mülinen, E.F. (21. Dezember 1872). Ueber die Glasmalereien in der Schweiz. Alpenrosen, 503–505.

Paravicini-Stähelin, A. (1926). Die Schliffscheiben der Schweiz. Basel: Probenius AG.

Rittersaalverein Burgdorf (1967). Jahresbericht.

Rittersaalverein Burgdorf (1978). Jahresbericht.

Image Information

Name of Image
BE_Ursenbach_Gemeinde_SS_38
Credits
© Stephan Leuenberger
Date
2019

Inventory

Reference Number
SS_38
Author and Date of Entry
Stephan Leuenberger ; Sarah Keller 2019
Version 1.2 Objects | Artists | Studios | Buildings / Institutions