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BE_453: Wappenscheibe Johann Rudolf Wurstemberger
(BE_Melchnau_refK_Wurstemberger)

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Title

Wappenscheibe Johann Rudolf Wurstemberger

Type of Object
Artist / Producer
Fueter, Andreas · zugeschr.
Dating
1716
Dimensions
49.8 x 36.2 cm im Licht
Location
Place
s III, 3b
Inventory

Iconography

Description

Unter zurückgezogenem rotem Vorhang steht das in einen Palmzweig gesetzte Vollwappen Johann Rudolf Wurstembergers über der Tafel mit der Stifterinschrift.

Iconclass Code
46A122 · armorial bearing, heraldry
Iconclass Keywords
Heraldry

Wappen Wurstemberger, Johann Rudolf

Inscription

Hrr. Johann Rudolff Wurstemberger / Der Zeit Landvogt zu Arwangen. 1716.

Signature

Keine

Technique / State

State of Conservation and Restorations

Wenige Sprungbleie; die Verbleiung erneuert.

Restaurierungen 1914/15 Hans Drenckhahn, Thun. Laut Jahresbericht des BHM Bern von 1914 (S. 17) wurde damals der ganze Scheibenbestand der Kirche durch Drenckhahn restauriert.

Technique

Farbloses und farbiges Glas; Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb sowie blauer, grüner und violetter Schmelzfarbe.

History

Research

Der Kirchenneubau in Melchnau von 1709 bot Anlass zu Fenster- und Wappenschenkungen seitens der Berner Obrigkeit, benachbarter Städte sowie des Stifts Beromünster und des Klosters St. Urban. Johann Rudolf Wurstemberger (1672–1726), der Sohn von Karl (1643–1702), war Offizier in englischen Diensten, 1710 Grossweibel sowie 1713–1719 Landvogt zu Aarwangen (HBLS 7/1934, S. 602). Seine Frau, eine geborene von Diesbach, schenkte der Kirche von Melchnau 1717 eine Decke für den Taufstein. Von Wurstemberger gibt es je eine Scheibe aus dem Jahre 1716 in den Kirchen von Melchnau und Aarwangen. Diese zwei vollkommen analog gestalteten, aus der gleichen Werkstatt stammenden Glasgemälde geben sich anhand ihrer relativ feinen Bemalung und ihrer kleinteilig ornamentierten Grundflächen als Arbeiten des Berner Glasmalers Andreas Fueters zu erkennen.

Dating
1716
Original Donator

Wurstemberger, Johann Rudolf (1672–1726)

Place of Manufacture
Owner

Kirchgemeinde Melchnau

Bibliography and Sources

Literature

Johann Rudolf Rahn, Zur Statistik schweizerischer Kunstdenkmäler. IV. Canton Bern, in: Anzeiger für Schweizerische Altertumskunde IV/1880–83, Zürich 1883, S. 244.

Egbert Friedrich von Mülinen, fortgesetzt von Wolfgang Friedrich von Mülinen, Beiträge zur Heimathkunde des Kantons Bern deutschen Theils, Fünftes Heft. Der Oberaargau, Bern 1890, S. 156f.

Franz Thormann/Wolfgang Friedrich von Mülinen, Die Glasgemälde der bernischen Kirchen, Bern o. J. [1896], S. 78.

Heinrich Oidtmann, Geschichte der Schweizer Glasmalerei, Leipzig 1905, S. 234.

Lukas Wenger u. a. (Red.), Melchnau auf dem Weg. 900 Jahre Melchnau, Melchnau 2000, S. 36.

Walter Gfeller, 300 Jahre Kirche Melchnau, Huttwil, o. J., S. 6–11, Farbabb. S. 6.

Vgl.

Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz (HBLS).

References to Additional Images

Denkmalpflege Kt. Bern, Neg. Hesse 631 C; SNM Zürich, Neg. 10048 (Johann Jakob Müller, Zofingen); Farbfoto Walter Gfeller

Image Information

Name of Image
BE_Melchnau_refK_Wurstemberger
Credits
© Vitrocentre Romont
Date
2015
Copyright
© Kirchgemeinde Melchnau

Inventory

Reference Number
BE_453
Author and Date of Entry
Rolf Hasler ; Sarah Keller 2016
Version 1.2 Objects | Artists | Studios | Buildings / Institutions