Image Ordered

BE_148: Wappenscheibe Beat Ludwig von Mülinen (linkes Stück der Doppelscheibe)
(BE_Bern_BHM_1888)

Contact Details

Please specify your first name.
Please specify your name.
Please specify your e-mail address.
The e-mail address is invalid.

Please provide as much information as possible (publication title, database, publisher, edition, year of publication, etc.).

Should you have any questions, please send us an e-mail: info@vitrosearch.ch.

Please read and accept the terms of use.
Title

Wappenscheibe Beat Ludwig von Mülinen (linkes Stück der Doppelscheibe)

Type of Object
Artist / Producer
Bickhart, Abraham · zugeschr.
Dating
1576
Dimensions
94.5 x 54 cm im Licht

Iconography

Description

Das Vollwappen des Beat Ludwig von Mülinen steht vor kleinteiligem blau-schwarzem Damast auf dem Fliesenboden des Podiums, dessen Stirnfront die blaue Rollwerkkartusche mit der Stifterinschrift ziert. Hinter dem Rollwerkschild mit seiner voluminösen Helmdecke erhebt sich ein doppelter roter Stützrahmen mit Maskenschmuck. Auf seinen kanellierten roten Kämpfern fusst ein eingezogener grüner Bogen mit maskenverzierter Scheitelkartusche. Darauf befinden sich zwei tubenblasende Putten. Die Scheibe ist analog komponiert wie ihr Pendant.

Iconclass Code
46A122 · armorial bearing, heraldry
48C7352 · horn, trumpet, cornet, trombone, tuba
92D1916 · cupids: 'amores', 'amoretti', 'putti'
Iconclass Keywords
Heraldry

Wappen von Mülinen, Beat Ludwig von

Inscription

Batt Ludwig von Mülinen Der Zÿtt...

Signature

Keine

Technique / State

State of Conservation and Restorations

Zahlreiche neue Ergänzungen; Sprünge und Sprungbleie; die Verbleiung erneuert.

Restaurierungen Um 1893 Johann Heinrich Müller, Bern: Laut Heinz Matile wurde damals die Scheibe im Bernischen Historischen Museum renoviert (Inv.-Register Scheiben, BHM Bern). Dabei setzte Müller wahrscheinlich Ergänzungen ein.

Technique

Farbloses und farbiges Glas; rotes Überfangglas mit rückseitigem Ausschliff; grünes Überfangglas mit vorderseitigem Ausschliff; Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb und EIsenrot sowie blauer Schmelzfarbe.

History

Research

Die Doppelscheibe von Mülinen befand sich bis 1892 in der Kirche Aarberg im nördlichen Chorfenster (von Mülinen 1893; Gerster [um 1892]). Im Jahr 1576 stifteten der Stand Bern (BHM Inv. 1892), die Stadt Biel (BHM Inv. 1890, 1891), die Stadt La Neuveville (verschollen; vgl. Gross/Schnider 1914) sowie der Landvogt von Aarberg Beat Ludwig von Mülinen (BHM Inv. 1888, 1889) je eine Doppelscheibe in die Kirche Aarberg. Die vorliegende Scheibe ist dem von Abraham Bickhart monogrammierten, 1577 entstandenen Glasgemälde des Niklaus von Graffenried in der Kirche Aarwangen stilistisch und kompositorisch aufs Engste verwandt und somit diesem Glasmaler zuzuweisen. Beat Ludwig von Mülinen (1548–1580), Sohn des gleichnamigen Schultheissen und der Margaretha Nägeli, war 1574–1576 Landvogt zu Aarberg. Er heiratete 1570 in Bern Anna Wyttenbach (1551–1577), die Tochter Josuas und der Magdalena von Luternau (Kessel 2015).

Dating
1576
Original Donator

Mülinen, Beat Ludwig von (1548–1580), Vogt zu Aarberg

Previous Location
Place of Manufacture
Owner

Seit 1894 Bernisches Historisches Museum Bern

Previous Owner

Aus der Kirche Aarberg, dort bis 1892. – Bis 1894 Kunstmuseum Bern.

Inventory Number
BHM 1888

Bibliography and Sources

Literature

Eduard von Rodt, Katalog der Sammlung des historischen Museums in Bern, Bern 1892 (3. Aufl., inklusive Supplement mit Zuwachs der Jahre 1892 bis und mit April 1895), S. 126.

Ludwig Gerster, Bernische Kirchen, Manuskript im Eidg. Archiv für Denkmalpflege, [Kappelen nach 1892].

Egbert Friedrich von Mülinen, fortgesetzt von Wolfgang Friedrich von Mülinen, Beiträge zur Heimathkunde des Kantons Bern deutschen Theils, Sechstes Heft. Das Seeland, Bern 1893, S. 44.

Franz Thormann/Wolfgang Friedrich von Mülinen, Die Glasgemälde der bernischen Kirchen, Bern o. J. [1896], S. 41, 43, 53 (aus Kirche Aarberg).

Heinrich Oidtmann, Geschichte der Schweizer Glasmalerei, Leipzig 1905, S. 233, 237, 245.

Franz Thormann, Die Glasgemälde im Historischen Museum Bern, Separatdruck aus den Blättern für bernische Geschichte, Kunst und Altertumskunde, Bern 1909, S. 7.

Felix Hunger, Geschichte der Stadt Aarberg, Aarberg 1930, S. 256f.

Alfred Scheidegger, Die Berner Glasmalerei von 1540 bis 1580, Bern/Bümpliz 1947, S. 86f., Nr. 121/122, Abb. 93 (Abraham Bickhart).

Bickhart, Abraham, in: Allgemeines Künstlerlexikon 10/1995, S. 500f.

Robert Aeberhard, Kirchen im Seeland, Biel 1980, S. 34. Aarberg. Porträt einer Kleinstadt, Aarberg 1999, Farbabb. S. 151.

Vgl.

Adolphe Gross und Ch. L. Schnider, Histoire de la Neuveville, La Neuveville 1914, S. 102f.

P. Kessel, Berner Geschlechter, 2015 [URL: http://www.bernergeschlechter.ch/humo-gen/family.php?database=humo_&id=F21714&main_person=I64352; 09.02.2016].

References to Additional Images

SNM Zürich, Neg. 9180 (Abraham Bickhart, Bern)

Image Information

Name of Image
BE_Bern_BHM_1888
Credits
© Bernisches Historisches Museum, Bern. Foto: Stefan Rebsamen
Date
2007
Copyright
© Bernisches Historisches Museum, Bern (www.bhm.ch)

Inventory

Reference Number
BE_148
Author and Date of Entry
Rolf Hasler ; Sarah Keller 2016

Linked Objects and Images

Additional Images
Schema
Version 1.2 Objects | Artists | Studios | Buildings / Institutions