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BE_748: Wappenscheibe Konrad Bankhauw (Pankhauw, Banckhauw)
(BE_Wichtrach_refK_Bankhauw_sV2b)

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Title

Wappenscheibe Konrad Bankhauw (Pankhauw, Banckhauw)

Type of Object
Artist / Producer
Stark, Samson · signiert
Dating
1630
Dimensions
26.7 x 18.4 cm im Licht
Location
Place
s V, 2b
Inventory

Iconography

Description

Über der Rollwerkkartusche mit der Stifterinschrift steht das Vollwappen von Konrad Bankhauw (Pankhauw, Banckhauw). Die Seitenrahmung bilden zwei blaue Pfeiler mit roten Kapitellen und Basen. Hinter dem Wappenschild erheben sich auf dem hellbraun gefliesten Boden des Podiums eine mit zwei Vasen besetzte Balustrade und darüber zwei Säulen (davon die rechte nicht mehr erhalten). Der Bogenabschluss des architektonischen Gehäuses ist durch mehrere alte Flickstücke verunstaltet.

Iconclass Code
46A122 · armorial bearing, heraldry
Iconclass Keywords
Heraldry

Wappen Konrad Bankhauw (Pankhauw, Banckhauw)

Inscription

Hr. Cůnradt Banckhauw. ANNO / 1630. SST.

Signature

SST (ligiert)

Technique / State

State of Conservation and Restorations

Im oberen Scheibendrittel zahlreiche alte Flickstücke sowie eine neue Klarglasergänzung; wenige Sprünge und zahlreiche Sprungbleie; die Verbleiung erneuert.

Technique

Farbloses Glas; rotes Überfangglas mit rückseitigem Ausschliff; Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb sowie blauer und violetter Schmelzfarbe.

History

Research

Um 1630 sind keine Erneuerungsarbeiten an der Kirche von Oberwichtrach bezeugt. Ebenso wenig hat man Kenntnis von irgendwelchen Beziehungen Konrad Bankhauws zu Wichtrach. Es stellt sich deshalb die Frage, ob dieser seine Wappengabe 1630 überhaupt dorthin verehrte (in seiner Publikation von 1883 erwähnt Egbert Friedrich von Mülinen dieselbe nicht) und, wenn doch, was ihn dazu veranlasst haben könnte. Falls seine Wappengabe tatsächlich für Oberwichtrach geschaffen wurde, dann wäre sie 1745 vom Vorgängerbau in die heutige Kirche übernommen worden. In Auftrag gegeben wurde die Scheibe beim Berner Glasmaler Samson Stark. Konrad Bankhauw (Pankhauw, Banckhauw) aus Danzig wurde 1616 in Bern eingebürgert. Er war der Stammvater des gleichnamigen ausgestorbenen Berner Geschlechts. Er arbeitete als Fechtmeister (HBLS 1/1921, S. 556). Franz Thormann und Wolfgang Friedrich von Mülinen sahen Bankhauws Scheibe 1896 im "Schiff, im Fenster bei der Kanzel".

Dating
1630
Original Donator

Bankhauw (Pankhauw, Banckhauw), Konrad

Place of Manufacture

Bibliography and Sources

Literature

Egbert Friedrich von Mülinen, Beiträge zur Heimathkunde des Kantons Bern deutschen Theils, Viertes Heft. Mittelland. III. Papiermühle–Zuzwyl, Bern 1883, S. 282.

Franz Thormann/Wolfgang Friedrich von Mülinen, Die Glasgemälde der bernischen Kirchen, Bern o. J. [1896], S. 95.

Heinrich Oidtmann, Geschichte der Schweizer Glasmalerei, Leipzig 1905, S. 247.

Jürg Schweizer, Kunstführer Emmental, Wabern 1983 (2. Aufl.), S. 120.

Vgl.

Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz (HBLS).

References to Additional Images

SNM Zürich, Neg. 9888 (Samson Stark)

Image Information

Name of Image
BE_Wichtrach_refK_Bankhauw_sV2b
Credits
© Vitrocentre Romont
Date
2015
Copyright
© Reformierte Kirchgemeinde Wichtrach

Inventory

Reference Number
BE_748
Author and Date of Entry
Rolf Hasler ; Sarah Keller ; Patricia Sulser 2016

Linked Objects and Images

Additional Images
Schema
Version 1.2 Objects | Artists | Studios | Buildings / Institutions