Name

Ehem. Schützenhaus

Address
Prehlstrasse 34
3280 Murten
Geographical Hierarchy
Coordinates (WGS 84)
Author and Date of Entry
Uta Bergmann 2017
Information about the Building

Die Murtner Armbrust- und Büchsenschützen besassen ursprünglich eigene Schützenhäuser, die 1474 erstmals erwähnt werden und am Stadtrand lagen. Das Armbrustschützenhaus beim Untertor bleibt nach 1584 unerwähnt, und es ist anzunehmen, dass mit dem Neubau des Büchsenschützenhauses 1643 nur noch ein Haus mit zwei verschiedenen Ständen für beide Schützen bestand. Das Büchsenschützenhaus war wahrscheinlich schon 1539 auf die spätere Schützenmatt (Nordostseite der Prehlstrasse) versetzt worden. Der Neubau von 1643 wurde dem Maurer Jakob und dem Zimmermann Hans Schorr übertragen. Die Stadt Murten und mehrere Bürger und Schützenmeister beteiligten sich an seiner Ausstattung mit Wappenscheiben (Bergmann 2014. Kat.-Nr. 284). Die Glasgemälde wurden spätestens in den Jahren 1831/32 verkauft, als das Schützenhaus an der Westseite der Prehlstrasse nach Plänen des Lausanner Architekten Charles Kinkelin (1795–183) neu errichtet wurde. Das neue Gebäude besass ein zum Schützenstand hin offenes, seit 1886 oder 1899 mit Fenstern verschlossenes Peristyl.

Literature

Schöpfer, H. (2000). Die Kunstdenkmäler des Kantons Freiburg. Band V. Der Seebezirk II. (Die Kunstdenkmäler der Schweiz Bd. 95) Basel. S. 245–247.

Bergmann, U. (2014). Die Freiburger Glasmalerei des 16. bis 18. Jahrhunderts. Bern: Peter Lang. Kat.-Nr. 284–285.

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