Name

Chapelle Saint-Garin

Address
1646 Echarlens
Geographical Hierarchy
Coordinates (WGS 84)
Author and Date of Entry
Uta Bergmann 2017
Information about the Building

Die Kapelle Saint-Garin wird 1506 erwähnt, als der Bischof Sébastien de Montfalcon einen Ablass von 40 Tagen für jene gewährte, die der Messe am Vorabend des Auferstehungstages in dieser Kapelle beiwohnten. Die Kapelle wurde 1679–80 neu errichtet und 1878 sowie 2005–2008 einer Restaurierung unterzogen. Sie ist ein typischer Bau der Epoche. Das Schiff und der fensterlose, dreiseitige Chor werden von einem Schleppdach gedeckt, dessen Krüppelwalm mit Ründi über dem Eingang vorgezogen ist. Ihm sitzt ein kleiner Dachreiter auf. Das Innere zeigt einen Dekor des 19. Jahrhunderts. Das barocke Retabel mit dem Tafelbild der Heiligen Hieronymus und Garin entstand 1712 in einer Werkstatt der benachbarten Stadt Bulle. 1928 wurde aus der Kapelle eine Wappenscheibe Franz Niklaus de Boccard und Beatrix Reynold verkauft (FR_255).

Literature

Dellion, A. R. P. (1994). Dictionnaire historique et statistique des paroisses catholiques du canton de Fribourg: Continué par l'abbé François Porchel. Suivi du Répertoire du dictionnaire par Pierre de Zurich (Vol. 5). Oeuvre de Saint-Paul. (Ouvrage original publié 1884-1902). (p. 9)

Waeber, L., & Schuwey, A. (1957). Eglises et chapelles du canton de Fribourg. Ed. Saint-Paul. (p. 165)

Lauper, A., Biffiger, S., & Beytrison, I. (2012). Delley. Dans Fribourg/Freiburg, Valais/Wallis. Guide artistique de la Suisse (p. 115). Bern: Société d'histoire de l'art en Suisse.

Bergmann, U. (2014). Die Freiburger Glasmalerei des 16. bis 18. Jahrhunderts. Bern: Peter Lang. Kat.-Nr. 255.