Name

Schloss Altenklingen

Address
Wigoltingen
8556 Wigoltingen
Geographical Hierarchy
Coordinates (WGS 84)
Author and Date of Entry
Eva Scheiwiller 2016
Information about the Building

Um 1200 gaben die Herren von Klingen ihre Stammburg Altenburg bei Märstetten preis und errichteten einen Neubau an jetziger Stelle. Nach 1395 (Aussterben des Geschlechtes) in verschiedenen Händen. 1586 erwarb Junker Leonhard Zollikofer von St. Gallen das Schloss und stiftete zusammen mit zwei Brüdern ein Fideikommiss. Neubau zweier im rechten Winkel zueinander gestellter Staffelgiebelhäuser mit schlanken Kaminen, runde Ecktürme und Erker. Kostbare Einrichtung durch Zu- und Rückkäufe Zollikoferscher Alteigentümer aus St. Gallen: Bild- und Wappenscheiben des 16.-18. Jahrhunderts, Ahnenporträts, Kachelöfen, Bildteppichkunst aus Renaissance und Barock. St. Wiboradakapelle, restauriert 2000. Grabplatte von Klingen 14. Jahrhundert sowie weitere Epitaphe und Glasgemälde. In der 1. Hälfte des 19. Jh. wurde das Schloss infolge einer Restauration seiner ganzen Ausstattung beraubt. 1864 wurde dann auf Beschluss des Curatoriums ein Familienmuseum eingerichtet, d.h. von da an kam eine stattliche Sammlung von Altertümern zusammen (Täfer, Möbel, Öfen, Stickereien, Bildnisse, Glasmalereien).

Literature

Wigoltingen (2005). In: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hg.), Kunstführer durch die Schweiz (Bd. 1, S. 626). Bern, Schweiz: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte

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