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TG_1135: Petrusfenster
(TG_Basadingen_ParitaetischeKircheStMartin_TG_1135)

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Titel

Petrusfenster

Art des Objekts
Künstler*in / Hersteller*in
Werkstatt / Atelier
Datierung
1894

Ikonografie

Beschreibung

Reich ornamentiertes Rundbogenfenster mit der Ganzfigur des Apostels Petrus mit Schlüssel und Buch unter einer giebelförmigen Arkade. Im Bogenfeld Kartusche mit Blütenornament, in den untersten zwei Feldern Medaillon mit einer Szene aus dem Leben des Heiligen: Petrus wird von einem Engel aus dem Gefängnis befreit (Apostelgeschichte 12, 1–17). Farbige Bordüre mit Halbkreis- und Blattmuster.

Iconclass Code
11H(PETER) · der Apostel Petrus, erster Bischof von Rom; mögliche Attribute: Buch, Hahn, (umgekehrtes) Kreuz, Krummstab mit drei Querbalken, Fisch, Schlüssel, Schriftrolle, Schiff, Tiara
73F21231 · nachts öffnet ein Engel die Tür der Gefängniszelle des Petrus
Iconclass Stichworte
Signatur

Centralschweiz. / Glasmalerei. / Luzern. Neustadt. / 1894

Technik / Zustand

Technik

Farbloses und farbiges Glas; Bemalung mit Schwarzlot, Eisenrot und Silbergelb.

Entstehungsgeschichte

Forschung

Das Petrus- und das Paulusfenster im Chor der paritätischen Kirche Basadingen wurden 1894 durch die katholische Kirchenvorsteherschaft angeschafft, welche aufgrund von eingesandten Skizzen einen Vertrag mit der Centralschweizerischen Glasmalerei in Luzern abschloss. Diese hatte die beiden Fenster bis Oktober 1894 für den Preis von 1400 Franken zu liefern (Paritätisches Kirchgemeindearchiv Basadingen-Schlattingen, B.II.2.C., Protokoll der kath. Kirchenvorsteherschaft 1873–1898, 13.5.1894). Abgesehen von der künstlerischen Ausführung der beiden Medaillons im unteren Teil der Fenster waren die Auftraggeber mit den fristgerecht eingesetzten Fenstern zufrieden (Paritätisches Kirchgemeindearchiv Basadingen-Schlattingen, B.II.2.C., Protokoll der kath. Kirchenvorsteherschaft 1873–1898, 4.11.1894). In einem Empfehlungsprospekt der Centralschweizerischen Glasmalerei von ca. 1900 wurde denn auch eine Referenz des Basadinger Pfarrers abgedruckt: “Daß die titl. centralschweizerische Glasmalerei in Luzern für die hiesige Kirche zwei Chorfenster mit schönen Figuren, die Apostel Petrus und Paulus darstellend, mit grossem Fleiß und um verhältnismäßig billigen Preis verfertigt hat, bezeugt: Basadingen, 6. Juni 1895. J. Erni, Pfarrer” (siehe Katholisches Kirchgemeindearchiv Kreuzlingen-Emmishofen, Unterlagen zum Wettbewerb um die Kirchenfenster von St. Stefan, 1901/1902). Zwar wurden die Figurenfenster in Basadingen von den Katholiken bestellt, dass als Sujets aber – wie im Zürcher Grossmünster – die Apostel Petrus und Paulus gewählt wurden könnte auf eine Absprache mit der evangelischen Gemeinde hindeuten.
1895 bestellte die katholische Kirchenvorsteherschaft weitere vier Fenster mit farbigen Bordüren, bzw. Ornamentfenster für Kirchenschiff (Lünetten über den Seitentüren) und Sakristei bei der Centralschweizerischen Glasmalerei (Paritätisches Kirchgemeindearchiv Basadingen-Schlattingen, B.II.2.C., Protokoll der kath. Kirchenvorsteherschaft 1873-1898, 25.11.1894 und 5.5.1895).

Datierung
1894
Eigentümer*in

Katholische Kirchgemeinde Basadingen-Willisdorf; Evangelische Kirchgemeinde Basadingen-Schlattingen-Willisdorf

Bibliografie und Quellen

Literatur

Kaufmann, K. (2022). Revival und Stilpluralismus – Sakrale und profane Glasmalereien im Thurgau 1865–1930. In Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau (Hrsg.), Glasmalereien am Bau im Thurgau (im Druck). Denkmalpflege im Thurgau 23. Basel: Schwabe.

Bildinformationen

Name des Bildes
TG_Basadingen_ParitaetischeKircheStMartin_TG_1135
Fotonachweise
© Vitrocentre Romont (Foto: Hans Fischer)
Aufnahmedatum
2020
Eigentümer*in

Katholische Kirchgemeinde Basadingen-Willisdorf; Evangelische Kirchgemeinde Basadingen-Schlattingen-Willisdorf

Inventar

Referenznummer
TG_1135
Autor*in und Datum des Eintrags
Eva Scheiwiller-Lorber 2016; Katrin Kaufmann 2020