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TG_1096: Taufe Christi-Fenster
(TG_Frauenfeld_KatholischeKircheStNikolaus_TG_1096)

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Titel

Taufe Christi-Fenster

Art des Objekts
Künstler*in / Hersteller*in
Werkstatt / Atelier
Datierung
1905/06
Masse
170 x 535 cm

Ikonografie

Beschreibung

Fragmente einer Fensterverglasung mit der Darstellung des Heiligen Johannes Baptista über einem architektonisch gestalteten Sockel. Johannes der Täufer war gezeigt, wie er ein Kruzifix in der einen Hand haltend, mit der anderen Hand Wasser aus einer Muschel über das Haupt des im Jordan stehenden Christi giesst. Im Hintergrund der Szene war ein Baum dargestellt, im Bogenfeld der Heilige Geist als Taube. Ein breiter Rahmen mit geschmückten Säulen im Stil der Renaissance umfasste ursprünglich das Fenster. Im Sockel Medaillon mit den Symbolen der drei theologischen Tugenden, an der Sockelbasis Stifterinschrift. Erhalten ist einzig das Feld mit dem als Taube dargestellten heiligen Geist.

Iconclass Code
11M3 · die drei theologischen Tugenden
25G3 · Bäume
73C121 · die Taufe Christi im Jordan: Johannes der Täufer gießt Wasser auf das Haupt Christi; der Heilige Geist senkt sich herab
Iconclass Stichworte
Inschrift

Familie Rimli

Signatur

F. Berbig, Glasmaler. Zürich. (s III, s IV, s VIII, n II, n IV, n V, n VII)

Technik / Zustand

Erhaltungszustand und Restaurierungen

Die Glasmalereien wurden im Zuge der Kirchenrenovation von 1967–1969 ausgeglast und sind seit 1968 im Estrich der Kirche gelagert. Um 2014 wurden die Scheibenfragmente umgelagert, da der Estrich der Kirche ausgeräumt und saniert werden musste. Die Fragmente wurden pinselgereinigt, abgestaubt und in neue Kisten verpackt. Die Nummern auf den Fragmenten dienen der Ordnung und Zuordnung in die Kisten. Es handelt sich um Restbestände der einstigen Verglasung.

Technik

Farbloses und farbiges Glas, Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb und Eisenrot.

Entstehungsgeschichte

Forschung

Die Fragmente stammen von einem figürlichen Fenster, das als Teil eines umfangreichen Glasmalerei-Zyklus 1905/06 durch Friedrich Berbig für die neue katholische Stadtkirche St. Nikolaus in Frauenfeld geschaffen wurde. Aufgrund der überwiegend neobarocken Architektur der Kirche wählte Berbig eine an den Barock angelehnte Bildsprache mit einzelnen Anklängen an die Renaissance (Rahmengestaltung).
Die Anschaffung der Glasmalereien für die neue Stadtkirche wurde in der Sitzung der Kirchenbau-Kommission vom 17… Mehr

Datierung
1905/06
Zeitraum
1905 – 1906
StifterIn

Rimli, Familie, Frauenfeld

Eigentümer*in

Katholische Kirchgemeinde FrauenfeldPLUS

Bibliografie und Quellen

Literatur

Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau (Hrsg.). (2014). Bollwerk des Glaubens – Leuchtturm der Hoffnung – Centrum der Liebe. Die neubarocke Stadtkirche St. Nikolaus in Frauenfeld (1904–1906). Denkmalpflege im Thurgau (Bd. 16). Basel: Schwabe.

Ganz, J. (1979). Die Kirchen von Frauenfeld (Schweizerische Kunstführer). Bern: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, S. 17.

Hux, A. (2004). Die katholische Pfarrei Frauenfeld vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Frauenfeld: Kathol. Kirchgemeinde, S. 140–141.

Kaufmann, K. (2022). Revival und Stilpluralismus – Sakrale und profane Glasmalereien im Thurgau 1865–1930. In Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau (Hrsg.), Glasmalereien am Bau im Thurgau (im Druck). Denkmalpflege im Thurgau 23. Basel: Schwabe.

Bildinformationen

Name des Bildes
TG_Frauenfeld_KatholischeKircheStNikolaus_TG_1096
Fotonachweise
© Vitrocentre Romont (Katrin Kaufmann)/Glaswelt AG Engeler (Pascal Engeler)
Aufnahmedatum
2021
Eigentümer*in

Katholische Kirchgemeinde FrauenfeldPLUS

Inventar

Referenznummer
TG_1096
Autor*in und Datum des Eintrags
Eva Scheiwiller-Lorber 2016; Katrin Kaufmann 2021