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TG_437: Marterwerkzeuge-Fenster
(TG_Bussnang_ReformierteKircheStGallus_TG_437)

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Titel

Marterwerkzeuge-Fenster

Art des Objekts
Künstler*in / Hersteller*in
Berbig, Friedrich · Masswerkverglasung
Mäder, Heinrich · Lanzettenverglasungen
Werkstatt / Atelier
Glas-Mäder · Siehe unter Forschung
Datierung
um 1903/1935

Ikonografie

Beschreibung

Zweilanzettiges Masswerkfenster mit Couronnement. Die Fensterflächen sind aus Butzenscheiben gefertigt, die Randverzierung aus roten, blauen und violetten Glasstücken. Im Couronnement (Fischblasen) erscheinen die Marterwerkzeuge Christi: Geissel, Lanze, Essigschwamm und eine Rute auf blauem Blattmuster. Im zentralen Zwickel Spielwürfel.

Iconclass Code
73D82(LANCE) · Lanze (Leidenswerkzeug)
73D82(TONGS) · einzelne Leidenswerkzeuge (TONGS)
Iconclass Stichworte
Hammer · Hand · Kelch · Lanze · Leiter · Schwamm · Seil · Strick · Wuerfel
Signatur

keine

Technik / Zustand

Technik

Farblose Butzenscheiben und farbiges Glas; Bemalung mit Schwarzlot.

Entstehungsgeschichte

Forschung

Um 1903 schuf Friedrich Berbig vierzehn Kreuzwegstationen für die Fenster der damals noch paritätisch genutzten Kirche St. Gallus in Bussnang (Stiftsarchiv Einsiedeln, KAE A.1.66: Brief von Friedrich Berbig an Pater Albert Kuhn in Einsiedeln vom 5. April 1904). Es ist davon auszugehen, dass die drei heute noch im Chor erhaltenen Masswerkverglasungen mit den Leidenswerkzeugen Christi zu diesem Kreuzweg-Zyklus gehörten. Die figürlichen Szenen der Kreuzweg-Fenster wurden 1935 anlässlich der Aufhebung des paritätischen Verhältnisses und der darauf folgenden Renovation aus der Kirche entfernt und in die katholische Kirche St. Marien in Oberwinterthur versetzt, wo sie sich heute noch befinden (Evang. Kirchgemeindearchiv Bussnang, B2/Schachtel 95, 3105 Korrespondenz: Brief von Pfarrer Stahlberger an Pfarrer Rüttimann (St. Marien, Römerstrasse Winterthur) vom 25.07.1990). Anstelle der Kreuzwegstationen wurden in Bussnang Blankverglasungen (Butzenscheiben) mit farbigen Rahmungen sowie zwei Luther-/Zwingli-Scheiben der Firma Mäder + Cie. in Zürich eingesetzt.
Die Darstellung von Kreuzwegstationen in Kirchenfenstern war um 1900 eher unüblich. Figürliche Fenster zeigten damals hauptsächlich Bildnisse von Heiligen. Interessanterweise wurde die 1934–1936 neben der St. Gallus-Kirche neu erbaute katholische Kirche St. Josef wiederum mit Kreuzweg-Fenstern ausgestattet (Andreas Kübele, 1934–1937). Noch jüngere Fensterzyklen mit Kreuzwegstationen finden sich in den katholischen Kirchen St. Martin in Arbon (August Wanner, 1952) und Mariä Himmelfahrt in Eschenz (Heinrich Danioth und Edy Renggli, 1955).

Datierung
um 1903/1935
Zeitraum
1903 – 1935
Eigentümer*in

Evangelische Kirchgemeinde Bussnang-Leutmerken

Bildinformationen

Name des Bildes
TG_Bussnang_ReformierteKircheStGallus_TG_437
Fotonachweise
© Vitrocentre Romont (Foto: Hans Fischer)
Aufnahmedatum
2020
Eigentümer*in

Evangelische Kirchgemeinde Bussnang-Leutmerken

Inventar

Referenznummer
TG_437
Autor*in und Datum des Eintrags
Eva Scheiwiller-Lorber 2016; Katrin Kaufmann 2021