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BE_480: Allianzwappenscheibe Cornelius Henzi (Hentzi, Hentzi, Hänzi) und Katharina Haller
(BE_Muri_refK_Henzi)

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Titel

Allianzwappenscheibe Cornelius Henzi (Hentzi, Hentzi, Hänzi) und Katharina Haller

Art des Objekts
Künstler*in / Hersteller*in
Fueter, Andreas · zugeschr.
Datierung
1731
Masse
24. x 21.5 cm im Licht
Standort
Lage
modernes Fenster Kirchenvorraum (Westseite)
Inventar

Ikonografie

Beschreibung

Vor farblosem Grund stehen auf einem abgestuften gelben Sockel die Allianzwappen von Cornelius Henzi und Katharina Haller, beide in zwei Palmzweigen vereint unter dem goldenen Helm des Henzi-Wappens. Die seitliche Rahmung bilden plumpe blaue Pfeiler auf roten Postamenten. Am Scheibenfuss nimmt die Stifterinschrift die ganze Scheibenbreite ein.

Iconclass Code
46A122 · Wappenschild, heraldisches Symbol
Heraldik

Wappen Henzi, Cornelius; Haller, Katharina

Inschrift

Herr Cornelius Häntzi Vorsteher / der gemeind zu Murj Anno 1710. / Frauw Chattarina Haller Sein Ehgm:.

Signatur

keine

Technik / Zustand

Erhaltungszustand und Restaurierungen

Im Kolorit unterscheidet sich das dunkelrote Postament unter dem rechten Rahmenpfeiler von seinem Gegenstück. Man kann sich deshalb fragen, ob der Glasmaler nicht über genügend gleichwertige Farbgläser verfügte oder ob eines der betreffenden Gläser allenfalls eine alte Ergänzung sein könnte. Stellenweise erhebliche Verluste in der Bemalung (insbesondere in den roten Eckgläsern oben); einige geklebte Sprünge und dicke Sprungbleie; die Verbleiung erneuert.

Technik

Farbloses und farbiges Glas; Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb, Eisenrot sowie blauer Schmelzfarbe.

Entstehungsgeschichte

Forschung

Unter den Wappenscheiben der Kirche Muri gibt es mit derjenigen von Johannes Haller und Katharina Wyss sowie derjenigen von Cornelius Henzi und Katharina Haller zwei vollkommen analog komponierte Glasgemälde. Die beiden Werke sind auch insofern miteinander verbunden, als ihre Auftraggeber als Prädikanten (in der Inschrift "Vorsteher" genannt) in Muri wirkten. Dazu gesellte sich vormals als dritte Prädikantenscheibe die heute verschollene Christoph Hartmanns von 1731, die Thormann und von Mülinen 1896 noch in der Kirche sahen… Mehr

Datierung
1731
StifterIn

Henzi, Cornelius, Pfarrer (Prädikant) Muri · Haller, Katharina

Herstellungsort
Eigentümer*in

Kirchgemeinde Muri.
Die Unterhaltspflicht der zwei Glasgemälde im Chor 1895 vom Staat Bern damals zusammen mit dem Chor an die Kirchgemeinde abgetreten (nach Verzeichnis der Glasgemälde in den Kirchenchören des Kantons Bern, erstellt von B. v. Rodt 1936; Staatsarchiv Bern, Inv. BB 05.7.343).

Bibliografie und Quellen

Literatur

Egbert Friedrich von Mülinen, Beiträge zur Heimathkunde des Kantons Bern deutschen Theils, Drittes Heft. Mittelland. II. Jegistorf–Ottenleuebad, Bern 1881, S. 245.

Franz Thormann/Wolfgang Friedrich von Mülinen, Die Glasgemälde der bernischen Kirchen, Bern o. J. [1896], S. 79.

Heinrich Oidtmann, Geschichte der Schweizer Glasmalerei, Leipzig 1905, S. 242.

Muri bei Bern. Eine Gemeinde – zwei Dörfer, Muri b. Bern 1993, S. 156–158, 163, Farbabb. S. 140.

Weiteres Bildmaterial

Denkmalpflege Kt. Bern, Neg. Howald R 3347 K (=c) (1993) und SW; SNM Zürich, Neg. 9984 (Andreas Fueter)

Bildinformationen

Name des Bildes
BE_Muri_refK_Henzi
Fotonachweise
© Vitrocentre Romont
Aufnahmedatum
2015
Copyright
© Kirchgemeinde Muri-Gümligen
Eigentümer*in

Kirchgemeinde Muri.
Die Unterhaltspflicht der zwei Glasgemälde im Chor 1895 vom Staat Bern damals zusammen mit dem Chor an die Kirchgemeinde abgetreten (nach Verzeichnis der Glasgemälde in den Kirchenchören des Kantons Bern, erstellt von B. v. Rodt 1936; Staatsarchiv Bern, Inv. BB 05.7.343).

Inventar

Referenznummer
BE_480
Autor*in und Datum des Eintrags
Rolf Hasler 2016; Sarah Keller 2016